2008.07.21 Neuss : Streit um Olympia-Freigabe für Messi und Robinho

Das Tauziehen um die Olympia-Freigabe für die beiden Südamerikaner Robinho und Lionel Messi geht weiter. Real Madrid und der FC Barcelona wollen ihre Stars nicht ziehen lassen.

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Will nach Peking: Lionel Messi

Die Diskussion um die Olympia-Freigabe für Fußball-Profis sorgt auch in Spanien weiterhin für Diskussionen. Lionel Messi, argentinischer Dribbelkünstler in Diensten des FC Barcelona, reiste mit dem Klub am Montag ins Trainingslager und wartet dort, ob ihm der Flug nach Peking genehmigt wird.

"Barca" hat bereits den Weltverband FIFA angeschrieben und um eine eindeutige Stellungnahme gebeten. "Wir hoffen, dass die FIFA eine Mitteilung veröffentlicht, die uns Recht gibt", sagte Trainer Josep Guardiola.

Auch Erzivale Real Madrid will einen seiner Stars nicht ziehen lassen. Der brasilianische Stürmer Robinho ist am Schambein verletzt, und Real bittet den Fußball-Verband CBF um einen Verzicht. "Wir haben dem CBF ein Fax geschickt, die Verletzung genau erklärt und hoffen nun darauf, dass er nicht mitfährt", teilte Real auf seiner Internetseite mit.

Robinho scheint sich damit abgefunden zu haben, dass sein Olympiatraum geplatzt ist. "Leider kann ich nicht bei der Selecao sein. Der Verein hält es für besser, dass ich eine gute Vorbereitung auf die Saison bestreite", sagte Robinho dem brasilianischen Sender O Globo.