2008.07.30 Neuss : OK überprüft elf mögliche WM-Stadien

Bevor die Spielorte für die Frauen-WM 2011 endgültig festgelegt werden, geht das OK auf Stadiontour. Neben der Hauptstadt Berlin stehen zehn weitere Städte auf dem Prüfstand.

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Im Berliner Olympiastadion wurde bereits das WM-Finale 2006 ausgetragen

Vor der Festlegung der Spielorte für die Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland am 30. September geht das Organisationskomitee im August auf eine Rundreise in alle elf Bewerberstädte, um sich vor Ort über die Stadion-Projekte zu informieren.

"Wir wissen um die Bedeutung der Festlegung der Spielorte. Für manche Regionen geht es darum, als WM-Spielort plötzlich auf die Weltkarte des Fußballs zu kommen. Daher werden wir nicht nur die eingereichten Unterlagen berücksichtigen, sondern auch die Erkenntnisse der Stadiontour in die Beurteilung einfließen lassen", sagte OK-Präsidentin Steffi Jones.

Vierköpfige Expertengruppe

Mit einer von Gesamtkoordinator Ulrich Wolter angeführten vierköpfigen Expertengruppe wird das OK die Inspektionsreise durchführen. Winfried Naß, Abteilungsleiter Städte und Stadien, Doris Fitschen, Abteilungsleiterin Marketing, sowie Pressechef Jens Grittner komplettieren das Team, das bereits große Erfahrungen in der Vorbereitung und Umsetzung der WM 2006 gewonnen hat.

Als Bewerberstädte im Rennen sind noch Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Dresden, Frankfurt, Leverkusen, Magdeburg, Mönchengladbach, Sinsheim und Wolfsburg. Am 29. September kommt das DFB-Präsidium zu einer Sondersitzung zur Auswahl der Ausrichterstädte zusammen, ehe am folgenden Vormittag nach Abstimmung mit der FIFA entschieden wird, in wie vielen und in welchen Spielorten die Endrunde ausgetragen wird.