2008.08.07 Neuss : Ferguson überredet Ronaldo zum Bleiben

Superstar Cristiano Ronaldo geht auch kommende Saison für Manchester United aus Torejagd. Der Portugiese traf die Entscheidung nach einem Gespräch mit Teammanager Alex Ferguson.

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Cristiano Ronaldo (r.) im Gespräch mit Alex Ferguson

Portugals Fußball-Star Cristiano Ronaldo bleibt doch bei Champions-League-Sieger Manchester United und wechselt zunächst nicht zum spanischen Meister Real Madrid. Dies war das Ergebnis eines Gespräches des 23 Jahre alten Angreifers mit "ManU"-Teammanager Sir Alex Ferguson.

"Ferguson hat sich meine Argumente angehört und ich seine. Zusammen haben wir entschieden, dass es das Beste ist, dass ich nächste Saison bei Manchester United bleiben werde", sagte Ronaldo portugiesischen Medien. "Ich habe immer schon gesagt, dass es so kommen würde. Er ist sehr glücklich bei uns und wird dies auch immer sein", kommentierte "Fergie" die Entscheidung seines Starspielers.

Schuster: "Ein Jammer, dass er nicht kommen kann"

Wenig begeistert von der Nachricht war selbstverständlich Real-Coach Bernd Schuster. "Wir respektieren die Entscheidung. Es ist ein Jammer, dass er nicht kommen kann. Er hätte sich und uns verbessert", sagte der Blonde Engel vor einem Testspiel des spanischen Meister in Kolumbien gegen Independiente Santa Fe.

Angeblich hatten die Königlichen Manchester eine Ablöse von rund 85 Millionen Euro für Ronaldo geboten. Der Vertrag des "ManU"-Asses, das nach einer Sprunggelenk-OP etwa drei Monate ausfällt, läuft noch bis 2012. Erst am vergangenen Montag hatte Real den niederländischen Nationalspieler Rafael van der Vaart vom Bundesligisten Hamburger SV unter Vertrag genommen.

Cristiano Ronaldo entschuldigte sich dann noch für die Turbulenzen, die er verursacht hatte: "Ich war verantwortlich für die Kontroverse. Ich habe meinen Wunsch nach einem Wechsel zu Real Madrid öffentlich gemacht. Ich bin, wenn auch unfreiwillig, verantwortlich für das schlechte Verhältnis zwischen beiden Klubs."