2008.09.07 Neuss : Südafrika sieht sich für 2010 im Zeitplan

Südafrikas WM-Organisationschef Danny Jordaan sieht die WM-Ausrichtung 2010 nicht in Gefahr: "Inzwischen wird auf keiner Baustelle mehr gestreikt, wir sind im Zeitplan."

mfr
Südafrika sieht WM-Ausrichtung nicht in Gefahr

Südafrika sieht die WM-Gastgeberrolle 2010 nicht in Gefahr. Spekulationen um eine bevorstehende Verlegung der WM-Endrunde in knapp zwei Jahren in ein anderes Land tat Organisations-Chef Danny Jordaan als "Nonsens" ab."Kein Land ist in der Lage, innerhalb so kurzer Zeit eine WM zu organisieren - auch Deutschland nicht", sagte Jordaan in einem Interview mit der Zeitung Die Welt (Montagsausgabe).

"Wir sind im Zeitplan!"

Laut Jordaan schreite die Vorbereitung in der Kap-Republik sehr gut voran: "Inzwischen wird auf keiner Baustelle mehr gestreikt, wir sind im Zeitplan." Die Diskussion um Südafrika war nach der EURO im Juli neue aufgeflammt, als bekannt wurde, dass in dem Stadion in Port Elizabeth eine der vier Spielstätten für den Konföderationen-Pokal 2009 nicht fertig wird. FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, hatte von einem "Plan B" für das Turnier und "zwei mögliche Ersatzausrichtern" gesprochen.

Blatter wird in der kommenden Woche erneut nach Südafrika reisen. Jordaan versuchte, die Aussagen des Schweizer FIFA-Bosses zu relativieren. "Das war vor über zwei Monaten, seither hat er nichts mehr in diese Richtung gesagt", sagte Jordaan, "während seines Aufenthalts in Südafrika werden wir Sepp Blatter beweisen, dass wir großartige Fortschritte gemacht haben."

Sicherheits-Etat weiter aufgestockt

Der 57-Jährige ist sicher, dass bis zum anvisierten Fertigstellungstermin am 31. Oktober 2009 alle zehn WM-Stadien einsatzbereit seien. Auch der Transport der 450.000 WM-Touristen sei durch den Ausbau der Flughäfen und Tausender Busse garantiert. Zudem habe die Regierung den Etat für die Sicherheit um weitere 112 Millionen Euro aufgestockt.