2008.09.17 Neuss : Deutschland auf Platz elf im Medaillenspiegel

Mit 59 Medaillen, 14 davon aus Gold, hat die deutsche Mannschaft die Paralympics in Peking beendet und damit Platz elf im Medaillenspiegel erreicht. Wie erwartet dominierte China.

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59 Medaillen für die deutsche Mannschaft

Gastgeber China hat die XIII. Paralympics in Peking wie erwartet klar dominiert, die vom deutschen Chef de Mission Karl Quade prognostizierten 100 Goldmedaillen aber nicht ganz geschafft. Die Chinesen holten insgesamt 89 Gold, mehr als doppelt so viele wie die zweiterfolgreichste Nation Großbritannien (42). Ingesamt gewann China bei 472 Entscheidungen 211 Medaillen (70 Silber, 52 Bronze), auch in dieser Hinsicht mehr als doppelt so viele wie die Briten (102).

Deutschland belegte im Medaillenspiegel mit 14 Gold-, 25 Silber- und 20 Bronzemedaillen den elften Rang. Die gewonnenen 59 Plaketten bedeuteten zahlenmäßig aber die siebtbeste Ausbeute. Als letzter deutscher Teilnehmer und einziger, der am Mittwoch im Einsatz war, belegte der Erfurter Ralph Brunner im Marathon Rang zehn. Insgesamt gewannen 76 der 148 Teilnehmer-Länder mindestens eine Medaille, also mehr als die Hälfte.