2008.09.23 Neuss : Sportverbände müssen keine Kürzungen befürchten

Die deutschen Spitzensportlverbände müssen keine Mittelkürzungen bis Olympia 2012 befürchten. Das gilt auch für die in Peking enttäuschenden Leichtathleten, Schwimmer und Ruderer.

mfr
DOSB-Chef Dr. Thomas Bach

Deutsche Spitzensportverbände, die in Peking hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, müssen keine finanziellen Einbußen bei der öffentlichen Förderung befürchten. Dies betonte das DOSB-Präsidium am Dienstagabend nach seiner Sitzung in Berlin noch einmal.

Grundlage für die Fördermittel-Verteilung sind die bereits vor Peking mit Blick auf London 2012 abgeschlossenen Zielvereinbarungen. Allerdings werde es mit bis zu neun Verbänden wie den im August besonders schwachen Leichtathleten, Schwimmern oder Ruderern erneut Gespräche geben.

Umschichtungen erst nach 2012 denkbar

"Aber in den nächsten vier Jahren wird es zu keinen signifikanten Änderungen bei der vorgesehenen finanziellen Ausstattung geben", sagte DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach. Erst wenn die vereinbarten Ziele 2012 nicht erreicht werden, könne es zu Umschichtungen kommen.

Die tiefgehende Analyse der Ergebnisse von Peking will das DOSB-Präsidium bei einer Klausurtagung vom 19. bis 21. Oktober in der Sportschule Hennef vornehmen.