2008.09.27 Neuss : Karabatic kehrt zurück, Kiel siegt

Gleich zwei gute Nachrichten für den THW Kiel: Der Meister gewann das Auswärtsspiel in Gummersbach 32:27 und kann sich über die Rückkehr von Welthandballer Nikola Karabatic freuen.

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Nikola Karabatic geht wieder für Kiel auf Torejagd

Meister THW Kiel hat am sechsten Spieltag der Bundesliga den fünften Sieg und die Rückkehr des Welthandballers Nikola Karabatic gefeiert. Die "Zebras" gewannen beim Saisoneinstand des französischen Olympiasiegers mit 32:27 (16:17) beim VfL Gummersbach. Die SG Flensburg-Handewitt musste überraschend den ersten Punktverlust der Saison hinnehmen und büßte durch das 27:27 (12:14) bei der HSG Wetzlar die Tabellenführung ein.

Neuer Spitzenreiter ist der TBV Lemgo, der sich durch das 31:22 (15:10) bei Aufsteiger TSV Dormagen ebenfalls auf 11:1 Punkte verbesserte. Am Abend zog FA Göppingen mit dem 30:23 (16:12) bei Tusem Essen nach, hätte für den Sprung an die Spitze allerdings mit mindestens 16 Toren Unterschied gewinnen müssen. Hingegen verloren die Rhein-Neckar Löwen beim Debüt von Trainer Wolfgang Schwenke verdient mit 29:33 (13:17) bei der HSG Nordhorn.

Der HSV Hamburg kassierte mit dem 29:32 (13:17) beim TV Großwallstadt die zweite Saisonniederlage, bleibt mit 6:4 Punkten aber auf Platz sieben. Die ersten beiden Punkte der Saison verbuchte MT Melsungen durch den 30:25 (14:13)-Sieg gegen GWD Minden.

Rückkehrer Karabatic erzielte vier Tore

Vor 8362 Zuschauern in der Kölnarena kam Karabatic nach seiner Ellbogenverletzung in der 17. Minute ins Spiel, zum letztlich verdienten Sieg der Kieler steuerte er vier Tore bei. Allerdings gingen die Gäste erst in der 40. Minute das erste Mal in Führung (22:21). Kiels bester Werfer Kim Andersson kam ebenso wie Gummersbachs Momir Ilic auf acht Tore.

Die turbulente Begegnung in Wetzlar endete mit einem Aufreger, als Lasse Boesen mit einem Freiwurf nach der Schlusssirene zum vermeintlichen 28:27 für Flensburg traf, der Schiedsrichter das Tor jedoch nicht gab. Wetzlars Georgios Chalkidis hatte sich zu früh aus dem Mauer gelöst, die Wiederholung brachte den Gästen nichts ein.

Auch nach der Entlassung von Trainer Juri Schewzow warten die Löwen auf die Initialzündung und insgesamt seit vier Spielen auf einen Sieg. Zwar konnte sich Weltmeister Christian Schwarzer wieder komplett aufs Spiel konzentrieren, doch gegen die starke Nordhorner Deckung fanden die Gäste kein Rezept.

Ebenso legte Lemgo den Grundstein zum Sieg in der Abwehr und kam in Dormagen auch dank weniger Fehler im Angriff zu einem klaren Erfolg.