2008.10.08 Neuss : Pawljutschenko fehlt Russland in Dortmund

Ohne Stürmerstar Roman Pawljutschenko geht Russlands ins WM-Qualifikationsspiel am Samstag in Dortmund gegen Deutschland. Den Angreifer stoppt eine Knöchelverletzung.

bbi1
Roman Pawljutschenko ist verletzt

Vor dem wichtigen WM-Qualifikationsspiel in Dortmund gegen Deutschland am Samstag (20.45 Uhr/live in der ARD) muss Russlands Trainer Guus Hiddink einen schweren personellen Rückschlag hinnehmen. Torjäger Roman Pawljutschenko sagte seine Teilnahme ab und wird auch im zweiten Spiel der Russen am 15. Oktober gegen Finnland in Moskau nicht zur Verfügung stehen.

Pawljutschenko, einer der Stars der EURO 2008, zog sich bei der 0:1-Heimniederlage seines Klubs Tottenham Hotspur in der englischen Premier League am Wochenende einen Bänder-Teilabriss im Sprunggelenk zu und muss drei Wochen pausieren, wie der Verein auf seiner Homepage mitteilte. Der Stürmer war erst im Sommer von Spartak Moskau für 17 Millionen Euro zu den "Spurs" gewechselt.

Damit werden Hiddinks Personalsorgen vor dem Schlüsselspiel in Dortmund immer größer. Zuvor hatte bereits Abwehrchef Denis Kolodin wegen einer schweren Knöchelverletzung absagen müssen, zudem plagt sich Offensivspieler Dimitri Torbinski mit einer Leistenverletzung herum, sein Einsatz ist fraglich. Nachnominiert wurden bereits Dimitri Sytschew und Denis Gluschakow von Lokomotive Moskau.

Das russische Aufgebot:

Tor: Igor Akinfejew (ZSKA Moskau), Wjatscheslaw Malafejew (Zenit St. Petersburg), Sergej Ryschikow (Rubin Kasan)

Abwehr: Alexander Anjukow (Zenit St. Petersburg), Alexej Beresuzkij (ZSKA Moskau), Wassilij Beresuzkij (ZSKA Moskau), Sergej Ignaschewitsch (ZSKA Moskau), Renat Janbajew (Lokomotive Moskau)

Mittelfeld: Juri Schirkow (ZSKA Moskau), Alan Dsagojew (ZSKA Moskau), Sergej Semak (Rubin Kasan), Igor Semschow (Dynamo Moskau), Dinijar Biljaletdinow (Lokomotive Moskau), Konstantin Syrjanow (Zenit St. Petersburg), Igor Denisow (Zenit St. Petersburg), Wladimir Bystrow (Spartak Moskau), Iwan Sajenko (Spartak Moskau), Denis Gluschakow (Lokomotive Moskau)

Angriff: Andrej Arschawin (Zenit St. Petersburg), Pawel Pogrebnijak (Zenit St. Petersburg), Alexander Prudnikow (Spartak Moskau), Dmitri Sytschew (Lokomotive Moskau)