2008.10.08 Neuss : Rummenigge verlangt Bekenntnis von Podolski

Lukas Podolski steht beim FC Bayern München im Kreuzfeuer der Kritik. Karl-Heinz Rummenigge fordert den Stürmer auf, sich zu seinem bis 2010 laufenden Vertrag zu bekennen.

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Lukas Podolski hat momentan keinen guten Stand beim FC Bayern

Die Kritik an Nationalspieler Lukas Podolski wird beim Rekordmeister FC Bayern München immer lauter. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge forderte vom Stürmer, der nach seiner Einwechslung beim 3:3 gegen den VfL Bochum enttäuscht hatte, ein klares Bekenntnis zu seinem Verein.

"Ich verstehe nicht, was er will. Ich verlange von ihm, dass er sich zum FC Bayern bekennt und alles für den Erfolg des FC Bayern tut", sagte Rummenigge der Bild-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe): "Lukas hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010. Auf den sollte er sich jetzt konzentrieren." Der zum Reservisten degradierte 23-Jährige hatte immer wieder durchblicken lassen, dass er gern zu seinem Heimatverein 1. FC Köln zurückkehren würde.

Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, dass Bayern auf Stürmersuche ist. Als zusätzliche Konkurrenz für Podolski sind die Hochkaräter Pawel Pogrebnijak (Zenit St. Petersburg) und Goran Pandev (Lazio Rom) im Gespräch).

Trainer Jürgen Klinsmann hatte einem Wechsel von Podolski jedoch eine Absage erteilt: "Er wird beim FC Bayern bleiben, auf jeden Fall. Er liegt mir auch persönlich am Herzen." Allerdings müsse Podolski zeigen, dass er besser als seine Konkurrenten Miroslav Klose und Luca Toni sei. Dieser Prozess könne sich über Monate oder sogar Jahre hinziehen.