2008.10.13 Neuss : Mikitenko träumt vom großen Zahltag

Irina Mikitenko darf vor dem Finale der Marathon-Serie am 2. November in New York auf eine 500.000-Dollar-Prämie hoffen. Ein Trio kann die Wattenscheiderin allerdings noch abfangen.

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Irina Mikitenko

Irina Mikitenko, Siegerin des Berlin-Marathons, hat vor dem Finale der zwölf Rennen umfassenden World Marathon Majors (WMM) am 2. November in New York beste Chancen auf 500.000 US-Dollar aus dem Jackpot. Die Wattenscheiderin liegt auch nach dem Chicago-Marathon mit der führenden Vorjahressiegerin Gete Wami aus Äthiopien gleichauf.

In New York, wo "Miki" nur zuschauen wird, könnten theoretisch noch Wami, die chinesische Olympiadritte Chunxiu Zhou, Kenias Weltmeisterin Catherine Ndereba, Chicago-Siegerin Lidija Grigorjewa (Russland) und Olympiasiegerin Constantina Tomescu-Dita (Rumänien) an ihr vorbeiziehen. Die beiden Letztgenannten werden in drei Wochen aber kaum schon wieder antreten.

Bleibt ein Trio als mögliche Konkurrenz. Bei Punktgleichheit entscheiden die Renndirektoren der fünf Städtemarathons in New York, London, Chicago, Berlin und Boston über den Sieg. Bei den Männern führt London-Sieger Martin Lel (Kenia). Er kann nur noch von seinem Landsmann, Vorjahressieger Robert Cheruiyot, abgefangen werden.