2008.10.17 Neuss : Freiburg und Kaiserslautern haben Spitze vor Augen

Zum Auftakt des achten Spieltags der 2. Bundesliga haben der SC Freiburg und der 1. FC Kaiserslautern heute (18.00 Uhr) die Möglichkeit, die Tabellenspitze zurückzuerobern.

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Zuletzt für die Freiburger erfolgreich: Yacine Abdessadki

Der achte Spieltag der 2. Bundesliga startet heute (18.00 Uhr) mit drei Spielen. Dabei haben sowohl der SC Freiburg als auch der 1. FC Kaiserslautern die Chance, die Tabellenführung zurückzuerobern. Zumindest bis Montag, wenn der FSV Mainz 05 in Aachen antreten muss.

Nürnberg unter Druck

Doch die mit den "Roten Teufeln" punktgleichen Freiburger weisen vor dem Spiel beim 1. FC Nürnberg das deutlich bessere Torverhältnis auf. Der "Club" aus Nürnberg blieb bisher weit hinter den eigenen Erwartungen zurück und steht nach sieben sieglosen Spielen in Folge auf Platz 14 der Tabelle. Das Team von Michael Oenning steht nach dem 1:1 gegen Ahlen unter Zugzwang und möchte den zweiten Saisonsieg einfahren.

Doch die Nürnberger stehen vor einer schweren Aufgabe, denn nach dem 2:0-Sieg gegen den MSV Duisburg am vergangenen Spieltag können die Breisgauer mit breiter Brust aufspielen. Zudem stellen sie die bisher beste Abwehr der Liga. Oenning wird erstmals wieder auf den genesenen Peer Kluge zurückgreifen können, muss aber weiterhin auf Aleksandar Mitreski und Chhunly Pagenburg verzichten. Freiburgs Coach Robin Dutt dagegen kann nach der Rückkehr aller zuletzt verletzten oder fehlenden Spieler, darunter Kapitän Heiko Butscher, wieder aus dem Vollen schöpfen.

Lauterer brennen auf Wiedergutmachung

Am Betzenberg empfängt der 1. FC Kaiserslautern den Überraschungsaufsteiger RW Ahlen. Nach der ersten Saisonniederlage bei der TuS Koblenz (0:5) steht bei den Pfälzern Wiedergutmachung auf dem Programm. Wenn der SC Freiburg sein Spiel nicht gewinnen sollte, haben die "Roten Teufel" mit einem Sieg die Möglichkeit, sich an die Tabellenspitze zu schießen. Sie werden dabei aber ohne Mittelfeldspieler Laurentiu-Aurelian Reghecampf auflaufen müssen, der an einer Viruserkrankung laboriert. Zudem steht Trainer Milan Sasic mit Lakic nur ein richtig fitter Stürmer zur Verfügung. Die spielstarken Ahlener, die zuletzt den Nürnbergern ein 1:1 abtrotzen konnten, werden versuchen, ihre Erfolgsserie fortzusetzen.

Grippewelle legt halb Oberhausen lahm

Im dritten Freitagsspiel tritt Rot-Weiß Oberhausen beim VfL Osnabrück an. Die Oberhausener konnten mit dem 2:1 gegen Koblenz ihre Negativserie nach vier Niederlagen in Serie stoppen und rangieren auf dem 15. Platz. Da jedoch eine Grippewelle einen Teil der Mannschaft erfasst hat, steht hinter den Einsätzen von einigen Spielern ein Fragezeichen. Der Tabellenzwölfte aus Osnabrück will dem Heimkonto von sieben Punkten aus drei Spielen gegen die bisher auswärts sieglosen Oberhausener weitere drei hinzufügen.