2008.10.27 Neuss : HSV will Atouba nicht fallen lassen

Der Hamburger SV hat dem Langzeitverletzten Thimothee Atouba eine Verlängerung seines auslaufenden Vetrags in Aussicht gestellt. Im HSV-Lazarett ist der Kameruner nicht allein.

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Hoffnung für HSV-Profi Thimothee Atouba

Abwehrspieler Thimothee Atouba kann nach seinem Achillessehnenriss auf ein Trostpflaster hoffen und hat vom Bundesligisten Hamburger SV eine Verlängerung seines am Saisonende auslaufenden Vertrages in Aussicht gestellt bekommen. Man werde den Spieler nicht fallen lassen und ihm eine sportliche Perspektive aufzeigen, sagte HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer.

Atouba, der sich die Blessur im UEFA-Cup-Spiel beim slowakischen Vetreter MSK Zilina am vergangenen Donnerstag (2:1) zugezogen hatte, befand sich bei den Hamburgern vor der Saison noch auf dem Abstellgleis und stand bereits kurz vor einem Wechsel zum englischen Premier-League-Klub Newcastle United.

Zuletzt war er aufgrund starker Leistungen jedoch in die Stammelf zurückgekehrt. Nun wird der Kameruner allerdings für mehrere Monate ausfallen.

Vor dem Punktspiel am Mittwoch gegen den VfB Stuttgart (20.00 Uhr/live bei Premiere) plagen die Norddeutschen derweil weiter Verletzungssorgen. Neben Atouba stehen Nigel de Jong (Innenbandanriss im Knie), Marcell Jansen (Muskelfaserriss), Thiago Neves (Oberschenkelzerrung) und wohl auch Paolo Guerrero (Wadenprellung) nicht zur Verfügung.

Zudem fallen die Langzeitverletzten Romeo Castelen (Knorpelschaden) und Maxim Choupo-Moting (Riss am Außenmeniskus) aus.