2008.11.04 Neuss : Burghausens David Solga positiv getestet

Mittelfeldspieler David Solga von Drittligist Wacker Burghausen wurde in einer A-Probe positiv auf das "Stimulanzium Methylpseudoephedrin als Ableger von Metamfepramon" getestet.

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A-Probe von Burghausens David Solga positiv

Der 3. Fußball-Liga droht der erste Dopingfall. Mittelfeldspieler David Solga von Wacker Burghausen wurde in der nach dem Punktspiel gegen Jahn Regensburg (0:1) am 4. Oktober abgegebenen A-Probe positiv auf das "Stimulanzium Methylpseudoephedrin als Ableger von Metamfepramon" getestet. Dem 26-Jährigen droht im Falle einer Bestätigung des Ergebnisses durch die B-Probe eine Sperre.

"Diese Stimulanzien gehören der Gruppe S6 der WADA-Liste der verbotenen Substanzen an und zählen zu den Psychostimulanzien", sagte Doping-Analytiker Professor Wilhelm Schänzer, Leiter des Instituts für Biochemie an der Deutschen Sporthochschule Köln.

B-Probe kann innerhalb von 48 Stunden beantragt werden

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Spieler und seinen Verein am Dienstag über die positive A-Probe informiert. Gemäß der Anti-Doping-Richtlinien haben der Vorstand des Klubs und Solga nun 48 Stunden Zeit, eine Zweitanalyse anhand der B-Probe zu beantragen.

Solga war im besagten Spiel zur Halbzeit ausgewechselt worden. Er hat in der laufenden Saison für Wacker elf Spiele absolviert und ein Tor erzielt. Die Anti-Doping-Kommission des DFB hat den DFB-Kontrollausschuss über das Vorliegen der positiven Probe informiert.