2008.11.04 Neuss : FC Bayern will Podolski nicht verkaufen

Meister Bayern München will Nationalspieler Lukas Podolski weiterhin nicht vorzeitig abgeben. Vorstandschef Rummenigge erklärte zudem, dass keine Angebote für "Poldi" vorliegen.

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Oft nur zweite Wahl: Lukas Podolski

Meister Bayern München liegen keine Angebote für den mit seiner Reservistenrolle unzufriedenen Lukas Podolski vor und will den Nationalspieler weiterhin nicht vorzeitig abgeben. Das bestätigte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor dem Abflug der Münchner zur Champions-League-Begegnung beim AC Florenz am Mittwoch (20.45 Uhr/live bei Sat.1 und Premiere). "Wir befassen uns nicht mit diesem Thema. Lukas hat bei uns einen Vertrag bis 2010 und es ist noch niemand auf uns zugekommen", sagte Rummenigge.

In der Vergangenheit hatte Podolskis Ex-Klub 1. FC Köln ebenso Interesse an dem Stürmer angemeldet wie der spanische Rekordmeister Real Madrid und Manchester City aus England. Zudem hatte Podolski am vergangenen Samstag nach dem 3:1-Sieg der Bayern gegen Arminia Bielefeld angekündigt, sich in den kommenden Wochen Gedanken über seine Zukunft machen zu wollen und dabei einen vorzeitigen Wechsel nicht ausgeschlossen.

Rummenigge: "Er soll gut spielen und Tore schießen"

"Es ist generell gut, sich Gedanken über seine Zukunft zu machen. Aber der Spieler ist auch aufgefordert, sich Gedanken über seine Leistung zu machen", sagte Rummenigge, der Podolski zugleich einen simplen Rat gab: "Er soll gut spielen und Tore schießen."

Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann hatte gegen Bielefeld zunächst auf den 23-Jährigen verzichtet, obwohl dessen Stürmer-Kollege Luca Toni verletzt fehlte. Podolski kam erst nach der Halbzeitpause und trug mit einer Vorlage und einem verwandelten Foulelfmeter zum Sieg bei. Rummenigge kann Podolskis Klage über die geringe Zahl an Einsätzen deshalb nicht verstehen: "Er spielt doch regelmäßig. Eine Halbzeit ist besser als nichts!"