2008.11.12 Neuss : WM-Kampf Abraham gegen Sturm wird konkreter

Von Artur Abrahams Angebot, "auch ohne Geld" gegen Weltmeister Felix Sturm zu boxen, zeigte sich Promoter Klaus-Peter Kohl angetan. Er will Abraham nun beim Wort nehmen.

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Arthur Abraham machte ein verlockendes Angebot

Nach dem angekündigten Börsenverzicht für einen Kampf gegen WBA-Weltmeister Felix Sturm will Klaus-Peter Kohl IBF-Champion Arthur Abraham beim Wort nehmen. "Ich habe Arthur als Mann kennengelernt, der zu seinem Wort steht. Wenn er Felix wirklich umsonst boxen will, soll er einen solchen Vertrag unterschreiben, und der Kampf findet statt. Wir nehmen das Angebot dankend an", erklärte Sturms Promoter: "Universum, das ZDF, ja sogar ganz Box-Deutschland freuen sich schon auf einen tollen Kampf."

Abraham hatte bereits kurz nach seiner erfolgreichen Titelverteidigung gegen Raul Marquez (USA) am vergangenen Wochenende betont, er würde "auch ohne Geld" gegen Sturm in den Ring steigen. "Meinetwegen sollen die Forderungen von Felix erfüllt werden, und ich verzichte", bestätigte Abraham der Sport Bild. Sturm soll drei Millionen Euro für das Duell fordern.

Sowohl Kohl als auch Abrahams Promoter Wilfried Sauerland hatten stets erklärte, das ein Zustandekommen des Megafights aufgrund der zu hohen Forderungen der Boxer scheitern würde. Zudem werden Abrahams Kämpfe in der ARD übertragen, während Sturm an das ZDF gebunden ist.