2008.12.02 Neuss : IOC erteilt EBU-Angebot eine Absage

Das IOC hat erstmals seit 1956 einen Vertrag mit der Vereinigung der öffentlich-rechtlichen Sender Europas abgelehnt. Ziel ist es, mit den einzelnen Ländern Verträge abzuschließen.

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IOC lehnt EBU-Angebot für Olympia ab

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat erstmals seit über 50 Jahren einen Fernsehvertrag über Olympische Spiele mit der Vereinigung der öffentlich-rechtlichen Sender Europas (EBU) abgelehnt. Diese hatten die Spiele seit 1956 übertragen. Um die erhoffte Summe von von annähernd einer Milliarde Dollar für die Winterspiele 2014 und die Sommerspiele 2016 zu erreichen, will das IOC mit einzelnen Ländern separate Verträge abschließen.

Die EBU zahlte 443,4 Millionen Dollar für die Olympischen Spiele in Peking und 135 Millionen Dollar für die 2006 im Winter in Turin. Die EBU hatte sich auch schon die Rechte für Vancouver 2010 und London 2012 gesichert. Die italienischen und türkischen Rechte für 2014 und 2016 gingen bereits an Pay-TV-Sender von Rupert Murdoch.