2008.12.14 Neuss : Vettel und Schumacher gewinnen Race of Champions

Michael Schumacher und Sebastian Vettel haben ihren zweiten Nations Cup-Sieg gefeiert. Im Finale setzten sich die Formel-1-Fahrer gegen die DTM-Piloten Ekström/Kristensen durch.

nse
Sind zum zweiten Mal siegreich: Sebastian Vettel (l.) und Michael Schumacher

Michael Schumacher und Sebastian Vettel haben beim Race of Champions im Londoner Wembley-Stadion ihren Vorjahreserfolg im Nations Cup wiederholt. Der Formel-1-Rekordweltmeister aus Kerpen und der 22 Jahre alte Monza-Sieger aus Heppenheim setzten sich im Finale wie 2007 gegen die beiden Audi-DTM-Piloten Mattias Ekström (Schweden) und Tom Kristensen (Dänemark) vom Team Scandinavia durch.

Nachdem Schumacher das Duell gegen Le-Mans-Rekordsieger Kristensen gewonnen hatte, erzwang Ekström, Einzelsieger von 2006 und 2007, gegen Vettel einen Entscheidungslauf. Den entschied Schumacher gegen Ekström für sich und revanchierte sich damit für die Niederlage im Einzelfinale 2007. Den entscheidenden Punkt zum Nations-Cup-Sieg im Vorjahr hatte noch Vettel geholt.

Loeb setzt sich im Einzelrennen gegen Coulthard durch

Im Einzelrennen war für Vettel gegen Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb (Frankreich), der am Ende im Finale gegen den Schotten David Coulthard zum dritten Mal nach 2003 und 2005 gewann, bereits im Viertelfinale Schluss. Vorjahresfinalist Schumacher schied ebenfalls in der Runde der letzten Acht gegen NASCAR-Pilot Carl Edwards aus den USA ebenso aus wie Titelverteidiger Ekström gegen den dreimaligen Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx (Großbritannien).

In der Mannschaftswertung hatte sich das Duo der beiden letzten deutschen Grand-Prix-Sieger - Schumacher zuletzt 2006, Vettel 2008 - durch Siege gegen die Iren Adam Carroll und Gareth McHale sowie die Briten Coulthard und Jason Plato für das Finale qualifiziert. Kristensen und Ekström, die 2005 die Teamwertung gewonnen hatten, setzten sich gegen die französischen Weltmeister Yvan Muller (Tourenwagen) und Loeb (Rallye) sowie die Briten Jenson Button und Priaulx durch.