2009.01.09 Neuss : Hoffenheim sieht sich als Jäger

Trotz Herbstmeisterschaft schreibt Jan Schindelmeiser, Manager von 1899 Hoffenheim, seinem Klub nicht die Rolle des Gejagten zu. Die Gefahr von Selbstzufriedenheit sehe er nicht.

mkl
Jan Schindelmeiser sieht die Störfeuer aus München gelassen

Manager Jan Schindelmeiser sieht 1899 Hoffenheim trotz der Herbstmeisterschaft nicht als Gejagten. "Wir sind nicht die Gejagten, wir sehen uns eher als Jäger. Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, an der Tabellenspitze zu bleiben", sagte Schindelmeiser im Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung.

Die Störfeuer von Meister Bayern München sieht Schindelmeiser wie die übrigen Klub-Verantwortlichen gelassen. "Das zeigt nur, die Bayern sehen uns als ernsthaften Konkurrenten an. Das freut uns", erklärte der 45-Jährige, der eigene verbale Konter Richtung München verteidigte: "Irgendwann war es wichtig, eine Linie zu ziehen und nach außen deutlich zu machen, bis hierher und nicht weiter."

Die Gefahr von Selbstzufriedenheit in den eigenen Reihen sieht er nicht. "Bei uns muss niemand geweckt werden. Wir überprüfen uns ständig, weil im Status Quo zu verharren einem Rückschritt gleich käme", erklärte Schindelmeiser: "Es geht jetzt um Feintuning."

Mittelfeldspieler Sampson Cudjoe im Probetraining

Aktiv werden könnte der Manager schon bald wieder. Während die Profis im Trainingslager in Spanien weilen, befindet sich der defensive Mittelfeldspieler Sampson Cudjoe im Probetraining beim Oberligateam in Hoffenheim. Der 20-Jährige, der in Peking zu Ghanas Olympia-Auswahl gehörte, war zuletzt von seinem Heimatklub Kessben FC an den finnischen Verein FC Honka ausgeliehen.