2009.01.18 Neuss : Favoriten geben sich keine Blöße

Bislang sind die Ausrutscher der Favoriten bei der Handball-WM in Kroatien ausgeblieben. Während Frankreich Argentinien 33:26 bezwang, schoss Spanien Kuba mit 45:20 ab.

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Mit Frankreich auf Kurs: Nikola Karabatic

Die Favoriten der Handball-WM haben auch am zweiten Spieltag ihren Hauptrunden-Kurs beibehalten. Goldfavorit und Olympiasieger Frankreich feierte mit einem 33:26 (19:15) über Argentinien den zweiten Sieg und hat in der Gruppe A in Osjek beste Aussichten auf das Weiterkommen. Bester Werfer für die Mannschaft von Trainer Claude Onesta, der seinen Stars um Welthandballer Nikola Karabatic einige Ruhepausen gönnte, war Jerome Fernandez (6 Tore).

Ebenfalls zwei Siege haben in der Gruppe A Ungarn und die Slowakei auf dem Konto. Die Ungarn setzten sich 30:27 (16:13) gegen Rumänien durch, die Slowakei ließ dem krassen Außenseiter Australien beim 47:12 (20:6) keine Chance.

Kroaten locker - Dänen mit Aufholjagd

Gastgeber Kroatien gewann beim 40:21 (22:13) über Kuwait auch sein zweites Spiel in der Gruppe B und lässt seine Landsleute weiter vom Titel träumen. Der Ex-Weltmeister und Olympia-Dritte Spanien feierte in derselben Vorrundengruppe mit einem 45:20 (24:10) gegen Kuba den zweiten Kantersieg und kam einen Tag nach dem 47:17 gegen Kuwait erneut in die Nähe der 50-Tore-Marke. Ebenfalls in Richtung Hauptrunde darf der viermalige Weltmeister Schweden schauen, der mit einem 31:25 (16:12) über Südkorea zum zweiten Sieg kam.

In Porec stehen Europameister Dänemark und Norwegen mit zwei Siegen gleichauf an der Spitze der Gruppe D. Die Dänen mussten allerdings bis zur letzten Minute zittern, ehe nach einer Aufholjagd im zweiten Durchgang der 37:36 (16:22)-Erfolg über Serbien feststand. Norwegen besiegte Brasilien 39:21 (17:8). Den ersten Erfolg schaffte hier Ägypten, das Saudi-Arabien 26:18 (12:8) bezwang.

In der deutschen Gruppe C liegt Vize-Weltmeister Polen nach zwei Spieltagen ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze. Die Mannschaft von Trainer Bogdan Wenta besiegte Russland in Varazdin 24:22 (11:14) und führt die Tabelle mit 4:0 Punkten an. Die Russen (1:3 Punkte) müssen hingegen nach dem Unentschieden gegen Deutschland (26:26) zum Auftakt um den Einzug in Hauptrunde bangen. Mazedonien gelang der erste Sieg mit einem 32:19 (16:8) über Algerien. Der Dritte der Afrikameisterschaft trifft am Montag (17.30 Uhr/live bei RTL) auf die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB).