2009.02.11 Neuss : Bayer wohl mit Castro nach Hoffenheim

Bayer Leverkusen kann pünktlich zum Spitzenspiel bei 1899 Hoffenheim wieder auf Gonzalo Castro zurückgreifen. Der Nationalspieler musste zuletzt wegen Leistenproblemen passen.

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Kann die Reise nach Hoffenheim antreten: Gonzalo Castro

Nationalspieler Gonzalo Castro wird Bundesligist Bayer Leverkusen pünktlich zum Spitzenspiel am Freitag (20.30 Uhr/live bei Premiere) bei Tabellenführer 1899 Hoffenheim wieder zur Verfügung stehen. Der 21-Jährige hatte aufgrund von Leistenschmerzen für das U21-Länderspiel in Irland am Dienstag absagen müssen.

"Die Beschwerden hat er schon länger. Wir werden schauen, dass wir ihn so hinkriegen, dass er einigermaßen schmerzfrei spielen kann", erklärt Bayer-Coach Bruno Labbadia. Gegen den Neuling nicht dabei ist auf Seiten der Rheinländer der Chilene Arturo Vidal aufgrund seiner Gelb-Roten Karte aus dem Stuttgart-Spiel vom vergangenen Samstag. Für ihn dürfte der Ex-Bochumer Thomas Zdebel neu in die Mannschaft kommen.

Kroos-Einsatz unwahrscheinlich

Ein Einsatz von Neuzugang Toni Kroos (früher Bayern München) kommt offenbar noch zu früh. Dieser befindet sich nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk noch im Aufbautraining. Das größte Problem für Bayer ist die Abstellung von neun Nationalspieler für die Länderspiele in dieser Woche.

Direkt nach den Länderspielen ist die Ab- und Anreise der einzelnen Spieler geplant. Die Akteure, die im Ausland aktiv waren, werden direkt nach Frankfurt/Main fliegen und sich von dort auf den Weg nach Sinsheim machen. Vom Gesundheitszustand der Nationalspieler macht der Bayer-Coach seine Aufstellung gegen Hoffenheim in der Rhein-Neckar-Arena abhängig.

"Für uns gilt es nun, die Partie gegen den VfB zu vergessen. Wir stellen uns der Kritik, aber wir werden aufgrund eines Spiels nicht alles Gute wegreden. Unsere Mannschaft ist in der Entwicklung und dass wir nun Druck spüren, ist normal. Jetzt steht ein Spitzenspiel gegen einen guten Gegner an, und wir werden versuchen zu punkten, um unseren Tabellenplatz zu behalten", erklärte Labbadia.