2009.02.13 Neuss : DHB-Sitzung über Emrich-Nachfolge am 21. Februar

Am 21. Februar wird sich das Präsidium des Deutschen Handball-Bundes (DHB) über die Nachfolge des zurückgetretenen Armin Emrich als Trainer des Frauen-Nationalteams beraten.

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Armin Emrichs Nachfolge wird am 21. Februar besprochen

Der Deutsche Handball-Bund (DHB) wird am 21. Februar bei einer Sitzung des Präsidiums über die Nachfolge des zurückgetretenen Armin Emrich als Frauen-Bundestrainer beraten. "Diese Personalfrage werden wir dort in einem breiten Rahmen behandeln", bestätigte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier am Freitag.

Emrich hatte am 21. Januar sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt. Zuletzt hatte es von den Bundesliga-Klubs Kritik an der Spielweise der Nationalmannschaft gegeben. Unter Emrichs Regie hatte das deutsche Team seit 2005 WM-Bronze 2007 sowie die Halbfinals bei der EM 2006 und 2008 erreicht. Eine Enttäuschung war dagegen der elfte Platz bei Olympia 2008 in Peking.

Fraglich ist, ob der Emrich-Nachfolger bereits bei den anstehenden Länderspielen des EM-Vierten gegen Rumänien am 7. März in Neckarsulm und am 8. März in Tübingen auf der Bank sitzen wird. Bei den Tests werden Dänemark-Legionärin Stefanie Melbeck wegen eines Kreuzbandrisses und Torhüterin Sabine Englert (Hypobank Niederösterreich) fehlen, die auf eigenen Wunsch pausiert.

Ins Aufgebot rücken die Leipzigerinnen Katja Schülke und Susann Müller sowie Franziska Mietzner und Christine Beier vom Frankfurter HC. Den Kader hatten Juniorinnen-Bundestrainer Rainer Osmann und Bredemeier in enger Absprache nominiert.