2009.02.18 Neuss : Sammer und Meier trauen dem FC Bayern Großes zu

Den Champions-League-Sieg trauen Matthias Sammer und Michael Meier dem FC Bayern München zu. Das Team bringe alle Voraussetzungen mit, so der DFB-Sportdirektor und Kölns Manager.

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Matthias Sammer traut dem FC Bayern München den Titel zu

DFB-Sportdirektor Matthias Sammer und Michael Meier, Manager des Bundesligisten 1. FC Köln, trauen Bayern München den Triumph in der laufenden Champions League zu. Beide attestierten dem deutschen Rekordmeister bei einer Premiere-Gesprächsrunde in Köln die dafür notwendigen Voraussetzungen - trotz des holprigen Starts des Rekordchampions in die Bundesliga-Rückrunde mit zwei Niederlagen in drei Spielen.

"Mit dieser Mannschaftsstruktur und sofern sie vom Verletzungspech verschont bleiben, sind die Bayern in der Lage, allerhöchste Ziele zu erreichen", sagte Sammer, 1997 mit Borussia Dortmund selbst Champions-League-Sieger. "Vielleicht nicht gegen Manchester United oder den FC Barcelona in der derzeitigen Form, aber noch müssen sie ja nicht gegen sie antreten", äußerte Sammer.

Auch Meier bescheinigt der Mannschaft von Trainer Jürgen Klinsmann, bei der die Kölner am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) zu Gast sind, die nötige Qualität: "Diese Spieler sind geboren, um Erfolg zu haben. Die stehen jeden Morgen mit dem Gedanken auf: Ich will drei Titel holen!"

Diese Siegermentalität sei auch das Wichtigste, was der Rückkehrer Lukas Podolski aus seiner Zeit bei Bayern München mitnehmen kann. "Er wird im Sommer als besserer und gereifter Spieler zu uns zurückkehren, weil er lernen musste, mit diesem Klima und diesem Druck umzugehen", so Meier.

Sammer glaubt an Podolski

Auch Sammer glaubt weiter an den Nationalspieler Podolski: "Mit der richtigen Einstellung kann er nach dem vermeintlichen Schritt zurück zwei Schritte nach vorn machen." Dafür sei vor allem eins nötig: "Er ist sowohl den Bayern als auch sich selbst gegenüber verpflichtet, nach den vielen Blessuren härter zu arbeiten als je zuvor, um wieder Weltklasseniveau zu erreichen - und dann wird kein Trainer der Welt an ihm vorbeikommen."

Was die Partie angeht, bleibt Meier realistisch: "Nach dem 0:3 im Hinspiel fahren wir natürlich als absoluter Außenseiter nach München. Was aber auch bedeutet, dass wir eigentlich nur gewinnen können."