2009.03.01 Neuss : "Rote Teufel" wollen gute Heimbilanz ausbauen

Der 22. Spieltag der 2. Bundesliga wird heute mit fünf Partien fortgesetzt. Das Spitzenspiel steigt in Kaiserslautern, wo Greuther Fürth gastiert. RWO empfängt den FSV Frankfurt.

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Kaiserslauterns Trainer Milan Sasic

Mit insgesamt fünf Begegnungen wird heute der 22. Spieltag in der 2. Bundesliga fortgesetzt. Im Spitzenspiel des Tages treffen dabei ab 14 Uhr der 1. FC Kaiserslautern und die SpVgg Greuther Fürth aufeinander. Die "Roten Teufel" sind in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen, bisher stehen am "Betze" acht Siege und drei Remis zu Buche.

"Alle gefragt, die Ausfälle zu kompensieren"

Verzichten muss FCK-Trainer Milan Sasic auf die gesperrten Amedick (Gelb-Rote Karte) und Dzaka (5. Gelbe Karte). Ungewiss sind dazu die Einsätze von Damjanovic und Stürmer Lakic. "Wir sind jetzt alle gefragt, die Ausfälle zu kompensieren. Ich kann versprechen, dass am Sonntag elf Rote Teufel auf dem Platz stehen werden, die mit hundertprozentigem Engagement gegen die effektivste Mannschaft der Liga ankämpfen werden", erklärte Sasic im Vorfeld der Partie.

Die Gäste aus Fürth blieben zuletzt aber zweimal sieg- und torlos. Auch die Fürther haben mit Personalproblemen zu kämpfen, Trainer Benno Möhlmann muss um die Einsätze von Ilicevic (Innenbanddehnung) und Meichelbeck (Wadenzerrung) zittern.

Aufsteigerduell im Stadion Niederrhein

Wenn Rot-Weiß Oberhausen den FSV Frankfurt im Stadion Niederrhein empfängt, treffen zwei "Mannschaften der Stunde" aufeinander. Die "Kleeblätter" sind seit fünf Partien unbesiegt, die Hessen haben sogar seit sechs Spielen nicht mehr verloren.

RWO-Trainer Jürgen Luginger, der seinen Vertrag bei den Oberhausenern am Freitag bis zum Jahr 2011 verlängerte, bangt vor dem Aufsteiger-Duell noch um die Einsätze von Mittelfeldspieler Kaya und Verteidiger Schlieter. Kaya hatte wegen einer Grippe am Freitag mit dem Training aussetzen müssen, während Schlieter wegen Oberschenkelproblemen zuletzt nur Lauftraining absolvieren konnte.

"Löwen" wollen gegen St. Pauli punkten

Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Marco Kurz muss der TSV 1860 München gegen den FC St. Pauli antreten. Als Interims-Lösung sitzt Co-Trainer Uwe Wolf auf der Bank der "Löwen", die zuletzt 1:4 beim MSV Duisburg als Verlierer vom Platz gingen. St. Pauli, das in seinen vergangenen fünf Auswärtspartien sieglos blieb, muss auf Marc Gouiffe á Goufan verzichten, der sich einen Außenmeniskus-Abriss zuzog.

Die TuS Koblenz will unterdessen beim FC Augsburg an die Siege aus den Vorwochen gegen Fürth (3:0) und in Wehen (3:1) anknüpfen. "Das wird ein schwieriges, aber machbares Spiel", sagte Augsburgs Trainer Holger Fach. "Die Mannschaft der TuS ist nicht mehr mit der aus der Hinrunde zu vergleichen. Da haben sie sich nicht nur unter Wert verkauft, sondern hatten auch große Verletzungsprobleme, die mittlerweile behoben sind."

"Komfortabel stehen wir noch nicht da"

Koblenz-Trainer Uwe Rapolder fordert trotz zweier Siegen in Serie und dem Verlassen der Abstiegsränge weitere Punkte. "Wirklich komfortabel stehen wir noch nicht da", sagte Rapolder.

Die seit fünf Partien sieglosen Osnabrücker treffen indes auf den FC Ingolstadt, der seit drei Auftritten auf einen Torerfolg wartet. "Aber irgendwann kommt das Glück zu uns zurück, dann fällt mal der glückliche Treffer", hofft FCI-Trainer Thorsten Fink.