2009.03.04 Neuss : Außenseiterrolle für VfB-Volleyballer in Europa

Im heutigen Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Iraklis Saloniki ist der VfB Friedrichshafen nur Außenseiter. Die Mannschaft muss zudem auf einige Spieler verzichten.

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Stelian Moculescu sieht sein Team in der Außenseiterrolle

Als Außenseiter gehen die Volleyballer des VfB Friedrichshafen heute (20.00 Uhr) in heimischer Halle in das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Iraklis Saloniki. Der Sieger des Duells (Rückspiel am 11. März/19.15 Uhr) reist zum Finale mit den besten vier Mannschaften, das am 4./5. April in Prag ausgetragen wird.

"Es gibt niemanden in der Mannschaft, der sagt: Ich will nicht nach Prag. Wenn wir aber ehrlich sind, ist das sehr schwer. Da müsste der Herr da oben schon ein Einsehen mit uns haben", sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu, dessen Team erhebliche Verletzungssorgen plagen.

Der Brasilianer Idi kämpft mit einem Virusinfekt. Da zudem Lukas Divis (Entzündung im Fuß) und Robert Hupka (Knieverletzung) ausfallen, steht Allan van de Loo als einziger etatmäßiger Außenangreifer sicher zur Verfügung. Moculescu gewohnt launig: "Wir wissen nicht, wer spielen kann und wer nicht. Am Mittwoch zählen wir durch und schauen dann weiter."

Der im Zuspiel mit dem deutschen Nationalspieler und ehemaligen VfB-Profi Simon Tischer besetzte griechische Meister und Pokalsieger aus Saloniki ist in der aktuellen Saison der Königsklasse noch ungeschlagen. Gelingt dem VfB die Qualifikation, würde er zum fünften Mal nach 1999, 2000, 2005 und 2007 an der Runde der besten vier europäischen Teams teilnehmen.