2009.03.08 Neuss : Führungs-Trio will Duisburg abhängen

Fünf Partien des 23. Spieltages stehen heute ab 14 Uhr in der 2. Bundesliga an. Dabei versuchen Freiburg, Mainz und Fürth, sich an der Tabellenspitze abzusetzen.

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Der SC Freiburg will seine Tabellenführung weiter ausbauen

Spitzenreiter SC Freiburg begrüßt heute im Rahmen des 23. Spieltages der 2. Bundesliga ab 14 Uhr (live bei Premiere) Alemannia Aachen im heimischen Badenova-Stadion. Nach fünf Siegen in Folge gelten die Breisgauer nicht nur als Aufstiegs-Aspirant Nr.1, sondern sind auch gegen Aachen Favorit. Von seinen bislang zwölf Heimauftritten gegen die Alemannia gewann der SCF neun. Die Aachener, die auswärts seit sechs Partien auf einen Sieg warten, haben nur eins ihrer vergangenen sechs Spiele gewonnen.

Als ärgster Freiburg-Verfolger erwartet der FSV Mainz 05 den FC Augsburg. Als einziges Team der Liga haben die Mainzer Pokalhelden daheim weniger Zähler geholt als auswärts. Augsburg holte aus den bisherigen fünf Rückrundenpartien nur zwei Punkte und blieb dabei dreimal ohne eigenes Tor. Auf Augsburger Seite sind die gesperrten Andrew Sinkala und Sandor Torghelle nicht mit von der Partie.

Heimstarke Fürther empfangen Oberhausen

Zwei aufstrebende Teams treffen bei der Begegnung zwischen der SpVgg Greuther Fürth und Rot-Weiß Oberhausen aufeinander. Die Franken sind zu Hause seit acht Auftritten unbesiegt. Auch die seit sechs Begegnungen ungeschlagenen Oberhausener, die nach dem Hinspiel noch Schlusslicht der Liga waren, verbuchten zuletzt drei Siege in Serie. Das Hinspiel im September war mit einem 4:0-Sieg der Fürther eine klare Angelegenheit.

In der unteren Tabellenhälfte trifft Rot-Weiss Ahlen auf Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden. Ahlen konnte nur eines seiner letzten acht Spiele gewinnen. Beim jüngsten Unentschieden in Rostock blieb der Aufsteiger erstmals seit dem 21. November ohne Gegentor. Nach vier Niederlagen in Folge hat Wehen den Kontakt zum rettenden Ufer bereits verloren. Verzichten muss Trainer Wolfgang Frank auf die gesperrten Kristjan Glibo und Dajan Simac.

Zwei Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte stehen sich auch bei der Begegnung zwischen dem FC Ingolstadt und 1860 München gegenüber. Ingolstadt, das bislang schwächste Rückrunden-Team, wartet seit fünf Auftritten auf einen Sieg. Bei den Münchnern feierte Interimstrainer Uwe Wolf am vergangenen Wochenende mit einem 5:1-Sieg gegen St. Pauli einen Einstand nach Maß.