2009.03.14 Neuss : Kiel lässt sich auch in Hamburg nicht stoppen

Der THW Kiel hat im Nordduell der Handball-Bundesliga beim HSV Hamburg mit 34:33 den 23. Sieg in Serie eingefahren. Erfolge gab es auch für die Rhein-Neckar Löwen und Magdeburg.

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Zwölf Treffer in Hamburg: Nikola Karabatic

Der THW Kiel hat in der Bundesliga seine Erfolgsserie fortgesetzt. Dank eines von Filip Jicha in der letzten Spielsekunde verwandelten Siebenmeters setzte sich der deutsche Rekordmeister beim Verfolger HSV Hamburg mit 34:33 (15:15) durch und brachte den Gastgebern damit die erste Heimniederlage der laufenden Saison bei.

Vor 13.170 Zuschauern in ausverkaufter Halle feierte der Tabellenführer damit den 23. Sieg hintereinander und dürfte bis zum Saisonende bei zwölf Punkten Vorsprung nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen sein. Der HSV bleibt auf dem zweiten Platz. Überragender Werfer für den THW war der Franzose Nikola Karabatic mit zwölf Toren.

Im Schatten des Spitzenduells standen sich auch die anderen Top-Teams in direkten Duellen gegenüber. Der SC Magdeburg setzte sich 33:30 (21:14) gegen den TBV Lemgo durch und darf sich weiter Chancen auf die Qualifikation zur Champions League machen. Mit nun 33:15 Zählern rückten die Magdeburger als Vierter bis auf zwei Zähler an die drittplatzierten Lemgoer (35:13) heran.

Löwen lassen Flensburg alt aussehen

Die Rhein Neckar-Löwen hielten durch einen 39:30 (18:12)-Sieg über Vize-Meister SG Flensburg-Handewitt und mit nun 32:14 Punkten Anschluss an die Top-Plätze. Die Flensburger (30:18) müssen sich als Siebter dagegen sogar Sorgen um einen Europacup-Platz machen.

Im Kampf um die internationalen Plätze in der Bundesliga musste unterdessen auch der VfL Gummersbach mit dem 31:34 (14:14) gegen MT Melsungen einen Rückschlag hinnehmen. Im Duell der insolventen und bereits als Zwangsabsteiger festehenden HSG Nordhorn und Tusem Essen setzten sich wie erwartet die Gäste aus Nordhorn 33:22 (16:15) durch. Aufsteiger Stralsunder HV musste sich GWD Minden 22:31 (16:16) geschlagen geben und droht als Vorletzter gleich wieder abzusteigen.