2009.03.16 Neuss : Italiener würden EM auch mit Frankreich ausrichten

Auch gemeinsam mit Frankreich würde Italien sich um die EM 2016 bewerben. Man habe aber auch keine Angst vor der Konkurrenz, falls man alleine antrete, sagte Verbandschef Abete.

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Italiens Verbandschef Giancarlo Abete

Der italienische Fußball-Verband FIGC hat eine gemeinsame Durchführung der EM 2016 mit Frankreich nicht ausgeschlossen. "Wir hätten kein Problem mit einer gemeinsamen Ausrichtung. Frankreich ist ein freundlicher Nachbar. Wenn es technisch und politisch möglich ist, würden wir es machen", sagte Verbandspräsident Giancarlo Abete im italienischen Radio.

Frankreich zeigt allerdings wenig Interesse an einer gemeinsamen Gastgeberrolle. "Wir halten an unseren bisherigen Aussagen fest und haben keinen Plan für eine gemeinsame Ausrichtung mit einer anderen Nation", teilte Francois Manardo, Sprecher des französischen Verbandes, mit.

Bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hatten bis zur Abgabefrist am 9. März Frankreich, Italien und die Türkei eine alleinige sowie Norwegen und Schweden eine gemeinsame Bewerbung abgegeben. "Wenn eine gemeinsame Durchführung nicht zustande kommen sollte, haben wir auch keine Angst vor der Konkurrenz", meinte Abete.

Die EM-Endrunde 2016 wird erstmals mit 24 Mannschaften ausgetragen. Voraussichtlich am 27. Mai 2010 wird das Exekutivkomitee der UEFA eine Entscheidung über den EM-Gastgeber treffen.