2009.03.17 Neuss : Hoeneß-Vorschlag erfährt überwiegend Ablehnung

Laut einer Umfrage lehnen 89 Prozent der Deutschen einen Bundesliga-Soli zur Beseitigung finanzieller Nachteile, den Bayern-Manager Uli Hoeneß ins Gespräch gebracht hat, ab.

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Uli Hoeneß ist mit seiner Meinung zum Bundesliga-Soli allein

89 Prozent der Deutschen lehnen einen von Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß ins Gespräch gebrachten Bundesliga-Soli ab. Das ergab eine vom Nachrichtensender N24 beauftragte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid. Bei den über 50-jährigen lehnen sogar 91 Prozent eine zusätzlich zur GEZ-Gebühr verhängte Zwangsabgabe ab.

Hoeneß hatte für seinen Vorschlag, zur Beseitigung finanzieller Nachteile bei den TV-Einnahmen einen Betrag von zwei Euro pro Monat zu erheben, verhaltene bis ablehnende Reaktionen erhalten. Er selbst hatte diese Idee allerdings verteidigt. Für die Summe "könnten alle Spiele live bei ARD und ZDF übertragen werden. Jeder, ich wiederhole, jeder könnte dann alle Spiele live plus zeitversetzt plus eventuell kostenfrei auf Abruf sehen." Er sei davon überzeugt, sagte Hoeneß, dass die aus seiner Sicht zwei Drittel Fußball-Interessierten der 37 Millionen TV-Haushalte "sogar bereit wären, drei Euro im Monat zu investieren".