2009.04.03 Neuss : Klopp glaubt nicht an Dopingproblem

Jürgen Klopp glaubt nicht an die Einnahme von verbotenen Mitteln im Fußball. "Doping gibt es offenkundig nicht", sagte der Trainer von Borussia Dortmund.

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Jürgen Klopp glaubt nicht an Dopingpraktiken im Fußball

Trainer Jürgen Klopp vom Bundesligisten Borussia Dortmund sieht im deutschen Fußball kein Dopingproblem. "Ich sage mit Überzeugung, dass im Fußball nicht gedopt wird", sagte Klopp im Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit: "In den vergangenen Jahren gab es reichlich Kontrollen im Training, in den Spielen, in Trainingslagern - und keine war positiv. Und wenn, dann waren es Abnehm- oder Haarwuchsmittel, die jemand gedankenlos eingenommen hatte. Doping gibt es offenkundig also nicht."

Im Fall der beiden Hoffenheimer Profis Christoph Janker und Andreas Ibertsberger, die zu einer Dopingkontrolle zehn Minuten zu spät kamen, sieht der 41-Jährige ebenfalls kein Dopingvergehen: "Das war kein Dopingfall, sondern eine Frage der Organisation."

Gleichzeitig verteidigte Klopp die neuen Anstoßzeiten der Bundesliga ab der kommenden Saison: "Wir müssen nun mal neue Anstoßzeiten für mehr Geld finden. Es kann nicht sein, dass einerseits beklagt wird, dass seit Jahren kein deutscher Klub die Champions League gewinnt, aber andererseits keiner etwas dafür tun will", sagte Klopp, betonte aber gleichzeitig: "Der ideale Zeitpunkt für die Bundesliga bleibt Samstag 15.30 Uhr."