2009.04.05 Neuss : Abstiegskampf in Karlsruhe findet keinen Sieger

Der Karlsruher SC behält auch nach dem 26. Bundesliga-Spieltag die "Rote Laterne". Gegen Abstiegskonkurrent Borussia Mönchengladbach kamen die Badener nicht über ein 0:0 hinaus.

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Abstiegskampf pur in Karlsruhe: Gladbachs Baumjohann (l.) gegen Aduobe

Der Karlsruher SC und Borussia Mönchengladbach haben sich im Kellerduell der Bundesliga 0:0 getrennt und damit beide einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf verpasst. Die Borussia bleibt nach dem Remis auf dem Relegationsrang 16. Der KSC hat nach der siebten Partie in Folge ohne Sieg und ohne eigenes Tor als Tabellenletzter acht Spieltage vor Saisonende fünf Punkte Rückstand auf Gladbach.

Beiden Mannschaften war die Anspannung vor 29.380 Zuschauern im Wildparkstadion anzumerken. Der KSC war zwar das bessere Team, doch mangelte es den Badenern vor dem Tor erneut an Durchschlagskraft. Die beste Chance hatte Sebastian Freis (41.). Doch der Stürmer, der beim 3:2 am 7. Februar gegen den Hamburger SV das letzte Tor für den KSC erzielt hatte, traf nach Vorarbeit von Andreas Görlitz mit einem Volleyschuss nur die Latte.

Auf der Gegenseite scheiterte Roberto Colautti nach einem Konter mit einem Kopfball ebenfalls an der Latte (36.). Das war die einzige Gelegenheit im ersten Durchgang für die Borussia, bei denen der gesperrte Nationalspieler Marko Marin und der verletzte kanadische Angreifer Rob Friend schmerzlich vermisst wurden. Für die beiden etatmäßigen Offensivkräfte hatte Trainer Hans Meyer Colautti und Ex-Nationalstürmer Oliver Neuville aufgeboten.

KSC-Coach Edmund Becker hatte seine Anfangsformation im Vergleich zum 0:1 bei Meister Bayern München auf drei Positionen verändert. Unter anderem rückte Giovanni Federico wieder in die Startelf, dafür musste Marco Engelhardt weichen. Neben Freis bot Becker in Edmond Kapllani einen zweiten Stürmer auf.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten beide Teams kurzzeitig das Tempo, ohne aber wirklich zu überzeugen. Viele Aktionen blieben zu ungenau. Freis und Kapllani verpassten eine Flanke von Görlitz knapp, Federico verfehlte mit einem seiner Distanzschüsse das Tor (52.).