2009.04.05 Neuss : Fürth will Platz zwei zurück

Während Greuther Fürth, St. Pauli und der FCK am 26. Spieltag der 2. Bundesliga um den Aufstieg kämpfen, versuchen Osnabrück, Frankfurt und Wehen den Abstieg zu vermeiden.

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Die SpVgg Greuther Fürth will auch weiter jubeln

Die SpVgg Greuther Fürth steht auf dem Aachener Tivoli vor einer schweren und hohen Hürde, St. Pauli und Kaiserslautern wollen den Anschluss an die Aufstiegsränge wahren - die Sonntagspiele des 26. Spieltags der 2. Bundesliga (14 Uhr/live bei Premiere) sind wegweisend.

Fürth muss in Aachen mit Sicherheit hart um die Punkte kämpfen, Gegner Alemannia zeigte in Mainz 05 zuletzt einem anderem Spitzenteam die Grenzen auf. In direkten Duellen mit den Fürthern ist Aachen aber seit zwölf Begegnungen ohne Sieg. Fürths Trainer Benno Möhlmann muss nach einer Roten Karte auf Daniel Felgenhauer verzichten, Aachen tritt ohne den gelbgesperrten Jerome Polenz an.

Wohl letzte Chance für Wehen Wiesbaden

Für das Tabellen-Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden geht es gegen den FC St. Pauli schon um die vermutlich letzte Chance im Abstiegskampf. Gegen St. Pauli, nach drei Spielen ohne Niederlage im Aufwind, gilt es, die achte Niederlage in Folge zu vermeiden.

Für den VfL Osnabrück geht es bei 1860 München ebenfalls um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Ein Erfolg in der bayrischen Landeshauptstadt scheint nicht aussichtslos, 1860 gewann von seinen fünf Partien gegen Osnabrück nur den letzten Vergleich. Soll für die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz mehr als nur ein Punkt herausspringen, müsste aber die zuletzt chronische Offensiv-Schwäche auf fremden Plätzen (drei Auswärtsspiele in Folge ohne eigenen Treffer) abgestellt werden.

Mitten im Abstiegskampf steckt nach wie vor auch Hansa Rostock. Immerhin blieben die Rostocker unter Neu-Coach Andreas Zachhuber in den letzten beiden Begegnungen ungeschlagen. Gegner FSV Frankfurt hat sich der größten Abstiegssorgen entledigt, der Aufsteiger hat von den letzten zehn Spielen nur ein einziges verloren. Verzichten muss Zachhuber auf Fin Bartels, der nach seiner Roten Karte noch für drei Spiele gesperrt ist.

Rot-Weiß Oberhausen hat als bester Aufsteiger den Klassenerhalt praktisch sicher und kann unbeschwert beim 1. FC Kaiserslautern antreten. Die Pfälzer bleiben durch den Auswärtserfolg in Ahlen im Rennen um die ersten drei Plätze, müssen nun aber nachlegen. Auf dem "Betzenberg" hat der FCK gegen Oberhausen noch nie verloren, allerdings blieb RWO in den jüngsten neun Partien nur einmal ohne Punktgewinn.