2009.04.16 Neuss : Frankfurter Fink vor Wechsel zu Topklub

Nach drei Jahren bei der Frankfurter Eintracht wird Mittelfeldspieler Michael Fink den Verein zum Saisonende verlassen. Der 27-Jährige plant einen Wechsel zu einem Topklub.

jjo
Michael Fink will weg

Mittelfeldspieler Michael Fink plant den Sprung in die Champions League und wird Bundesligist Eintracht Frankfurt nach drei Jahren verlassen. Das bestätigte Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel vor dem Spiel der Hessen gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere). "Schade. Das ist aber normal, wir stoßen an unsere finanziellen Grenzen. Es geht nicht anders, wir können das nicht verhindern und bewältigen", sagte der 55-Jährige.

Offenbar haben neben Hannover 96 und dem 1. FC Köln einige Bundesliga-Topklubs Interesse an einer Verpflichtung des 27 Jahre alten Mittelfeldspielers, der die Angebote der Eintracht zuletzt mehrfach abgelehnt hatte. Das ließ am Donnerstag Eintracht-Coach Funkel überraschend anklingen. Laut Funkel könnte Fink künftig auch "in der Champions League ganz oben" spielen. Vereine nannte der Frankfurter Trainer allerdings nicht.

Fenin plant Comeback mit Carbon-Panzer

Derweil will der in der tschechischen Nationalmannschaft suspendierte Frankfurter Stürmer Martin Fenin wieder auf dem Platz für Furore sorgen. Der Angreifer, der am Donnerstag seinen 22. Geburtstag feierte, plant beim Heimspiel gegen Mönchengladbach trotz eines Rippenbruchs mit Hilfe eines Carbon-Panzers sein Comeback.

"Ich kann am Samstag gegen Gladbach spielen. Und ich will auch spielen, auch wenn ich noch ein bisschen Schmerz verspüre", sagte Fenin, der gegen Cottbus (2:1) und in München (0:4) noch gefehlt hatte. Fenin hat sich bei der Eintracht nach anfänglichen Problemen zu einem absoluten Stammspieler entwickelt. In dieser Saison war der Tscheche an 13 der 32 Frankfurter Tore (fünf Treffer, acht Vorlagen) direkt beteiligt.

Entscheidung über Fenin-Einsatz erst Samstag

Und Fenin brennt auf seine Rückkehr "Ich kann alle Bewegungen machen. Und der Arzt hat mir gesagt, dass nichts mehr passieren kann", sagte Fenin. Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel ist vor dem richtungweisenden Kellerduell gegen Mönchengladbach dagegen nicht ganz so optimistisch. Der Angreifer habe laut Funkel "noch Probleme beim Atmen" und würde sich auch im Training noch etwas zurückhalten. Eine Entscheidung über einen Einsatz von Fenin soll erst am Samstag kurz vor Spielbeginn fallen. "Hans Meyer wird das am Samstag um 15.00 Uhr erfahren", sagte Funkel.