2009.05.01 Neuss : Bulls nach Basketball-Krimi weiter im Rennen

Die Chicago Bulls haben in der NBA durch ein 128:127 nach der dritten Verlängerung in der Play-off-Serie gegen die Boston Celtics ein siebtes Aufeinandertreffen erzwungen.

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Sprungball in Chicago

Titelverteidiger Boston Celtics hat in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA erneut Nerven gezeigt. In der ersten Play-off-Runde gegen die Chicago Bulls verlor Boston das sechste Spiel nach dreimaliger Verlängerung 127:128 und muss im entscheidenden siebten Match der "best-of-seven"-Serie um den Einzug ins Viertelfinale zittern. Bereits am Sonntag hatte der Champion in Chicago eine 118:121-Niederlage nach zweimaliger Verlängerung kassiert.

Matchwinner für die Bulls war Joakim Noah, der älteste Sohn des ehemaligen französischen Tennisprofis Yannick Noah. Der 24 Jahre alte Center, der erst sein zweites Jahr in der NBA absolviert, brachte Chicago mit einem Slam-Dunk und einem anschließend verwandelten Freiwurf 35 Sekunden vor dem Ende die entscheidende Führung zum 126:123.

Der Gewinner des siebten Spiels trifft in der nächsten Runde auf die Orlando Magic, die das sechste Duell bei den Philadelphia 76ers 114:98 und damit die Serie 4:2 gewannen.

Auch in der Western Conference steht in den Houston Rockets ein weiterer Viertelfinalist fest. Die Texaner setzten sich im sechsten Spiel gegen die Portland Trail Blazers 92:76 durch und treffen auf Vorjahresfinalist Los Angeles Lakers.

Die Spiele in der Übersicht:

Chicago Bulls - Boston Celtics 128:127 (Play-off-Stand: 3:3), Houston Rockets - Portland Trail Blazers 92:76 (Play-off-Stand: 4:2), Philadelphia 76ers - Orlando Magic 89:114 (Play-off-Stand: 2:4)