2009.05.03 Neuss : Aufstiegsanwärtern stehen machbare Aufgaben bevor

Die Aufstiegsaspiranten erwarten in den Sonntagsspielen des 30. Spieltages der 2. Bundesliga lösbare Aufgaben. Freiburg trifft auf Frankfurt, Mainz empfängt Koblenz.

nse
Freiburg-Trainer Robin Dutt blickt in eine mögliche Bundesliga-Zukunft

Am 30. Spieltag wird auch in der 2. Bundesliga endgültig der Saison-Endspurt eingeläutet. Tabellenführer SC Freiburg trifft im Badenova-Stadion auf den FSV Frankfurt, während der FSV Mainz 05 Koblenz empfängt. Alemannia Aachen kämpft gegen Rot-Weiß Oberhausen noch um die Chance, die Aufstiegsplätze zu erreichen. Auch der 1. FC Nürnberg möchte die Aufstiegschance gegen Abstiegsaspirant FC Ingolstadt noch wahren.

Die Breisgauer, die einen Vorsprung von sieben Punkten auf Mainz haben, könnten mit einem Sieg einen weiteren Schritt Richtung Bundesliga-Aufstieg machen. Das Team von Trainer Robin Dutt sollte das Duell aber nicht auf die leichte Schulter nehmen - die Mannschaft aus der Main-Metropole ist das drittbeste Team der Rückrunde.

Verfolger Mainz möchte derweil die Negativ-Serie im eigenen Stadion nach vier Spielen ohne Sieg endlich beenden. Da könnte der Tabellen-14. aus Koblenz, der auf den gesperrten Branimir Bajic verzichten muss, gerade recht kommen.

Aachen und Nürnberg noch mit Aufstiegschancen

Alemannia Aachen hofft indes auf eine Pleite der Aufstiegskontrahenten. Denn mit einem Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen, die im Tabellenmittelfeld stehen, kann die Alemannia sogar Mainz von Platz zwei verdrängen. Die Oberhausener hoffen dagegen auf einen Erfolg nach nunmehr fünf Partien, in denen die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger keinen "Dreier" mehr geholt hat.

Der 1. FC Nürnberg hingegen möchte dagegenhalten und Alemannia Aachen nicht einfach vorbeiziehen lassen. Jedoch sind die Nürnberger durch die Ausfälle der Stammkräfte Isaac Boakye (Sturm) und Spielmacher Marek Mintal geschwächt. Beide sind rotgesperrt. Die Franken empfangen am Sonntag den FC Ingolstadt, der mit 27 Zählern auf Platz 17 steht und nach einem Jahr in der 2. Bundesliga nicht wieder absteigen will. Der neue Trainer Horst Köppel, der den erfolglosen Thorsten Fink ersetzt, muss ohne Abwehrspieler Heiko Gerber und Malte Metzelder (Sperre) auskommen.

Im fünften Sonntagsspiel reist der FC St. Pauli zu Rot-Weiss Ahlen. Ahlen ist das zweitschwächste Heimteam der Liga, aber auch die Hamburger konnten die letzten fünf Spiele nicht gewinnen.