2009.05.09 Neuss : Alba zieht als Klassenprimus in die Play-offs

Alba Berlin hat sich mit 89:82 knapp gegen die Baskets Oldenburg durchgesetzt und zieht als Tabellenerster in die Play-offs ein. Erster Gegner auf dem Weg zum Titel ist Paderborn.

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Steffen Hamann punktet für Alba und für den Meistertitel

Titelverteidiger Alba Berlin geht als Nummer eins in den Kampf um die deutsche Basketball-Meisterschaft. Mit dem 89: 82 (44:35) im Top-Spiel gegen die EWE Baskets Oldenburg sicherten sich die Hauptstädter die Vorrundenmeisterschaft und damit Heimrecht in allen entscheidenden Partien der Finalserien.

In der ersten Serie trifft Berlin auf die Paderborn Baskets, die 72:71 (32:29) gegen MEG Göttingen gewannen und sich so den achten Tabellenplatz sicherten. Für die Westfalen ist es die erste Teilnahme an den Play-offs überhaupt. Göttingen ist Zweiter und trifft auf die Brose Baskets Bamberg, die sich als Siebter eine 64: 73 (29:44)-Niederlage bei den Köln 99ers leisten konnten.

Die Oldenburger treffen als Dritter der Vorrunde auf die Frankfurt Skyliners. Die Hessen unterlagen im letzten Saisonspiel bei den Dragons Quakenbrück deutlich mit 69:90 (28:50). Für die Niedersachsen war es ein letztlich nutzloser Sieg, da sie wegen des Sieges der Paderborner als Neunter die Finalserie knapp verpassten.

Bremerhaven verabschiedet sich mit Sieg aus der BBL

Die letzte Finalpaarung bestreiten die Telekom Baskets Bonn gegen ratiopharm Ulm. Die Bonner standen bereits vor der 67:83 (36: 40)-Niederlage gegen Braunschweig als Vierter fest, die fünftplatzierten Ulmer feierten zum Abschluss einen deutlichen 91: 63 (50:28)-Erfolg gegen die Giants Nördlingen, die 16. wurden.

Die bereits als Absteiger feststehenden Eisbären Bremerhaven verabschiedeten sich mit einem 94:86 (43:28)-Sieg gegen TBB Trier aus dem Basketball-Oberhaus. Für den zweiten Absteiger LTi Giessen 46ers ging die Saison 2008/2009 mit einem traurigen 73:94 (34:52) gegen die Giants Düsseldorf zu Ende.

Nach dem 88:69 (43:26)-Erfolg gegen die Walter Tigers Tübingen ist für EnBW Ludwigsburg die Spielzeit als Elfter ebenso beendet wie für die Tübinger auf Platz 14.