2009.05.15 Neuss : Heldt fordert "beste Leistung" von Schiedsrichtern

Horst Heldt vom VfB Stuttgart fordert eine verbesserte Leistung der Schiedsrichter im Meisterschafts-Endspurt. "Es geht für die Vereine um sehr viel", so der Manager des VfB.

mch
Horst Heldt unterstützt die Schiedsrichter-Kritik von Jens Lehmann

Manager Horst Heldt vom Bundesligisten VfB Stuttgart hat Torwart Jens Lehmann nach dessen Schiedsrichter-Kritik unterstützt. "Im Prinzip gleicht sich in einer Saison alles aus, aber wir haben zum Beispiel in dieser Saison noch keinen einzigen Elfmeter erhalten. Ich erwarte auch, dass die Schiedsrichter ihre beste Leistung geben. Es geht für die Vereine um sehr viel", sagte der Manager vor dem letzten Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) gegen den Abstiegskandidaten Energie Cottbus auf einer Pressekonferenz.

Heldt äußerte zwar Verständnis für Fehlentscheidungen der Unparteiischen, verwies aber zugleich auf eine Häufung fragwürdiger Entscheidungen am vergangenen Spieltag, als beispielsweise gegen Bayern München zweimal der berechtigte Elfmeterpfiff ausblieb. "Es ist auch niemand von Fehlern frei, aber am Dienstag wurden in drei Spielen Fehler gemacht", sagte Heldt.

Lehmann hatte sich zuletzt massiv über die Schiedsrichter beschwert. "Bei normalen Entscheidungen wären wir schon Meister", hatte der 39-Jährige gesagt.

Gomez-Einsatz nur bei vollständiger Genesung

Teamchef Markus Babbel hofft derweil auf die rechtzeitige Genesung von Torjäger Mario Gomez. "Er spielt nur, wenn er zu 100 Prozent fit ist", sagte Babbel. Die vermeintlich leichte Partie gegen Cottbus sei "brutal wichtig".

Im Titelkampf ist zwei Spieltage vor Schluss die Hoffnung auf die Schale nun auch für die Schwaben offiziell erlaubt. "Sie dürfen auch träumen, wenn sie einen Titel vor ihren Augen haben", sagte Heldt. "Wir sind abhängig davon, dass andere Mannschaften Fehler machen, wir dürfen uns keinen Fehler erlauben. Die Spieler können sagen und träumen, was sie wollen, solange sie das Spiel gegen Cottbus nicht vergessen und alles tun, um zu gewinnen", sagte Babbel.