2009.06.07 Neuss : DHB-Frauen wollen in WM-Quali vorlegen

Die deutschen Handballerinnen treten heute im Hinspiel der WM-Qualifikation in Serbien an. Das Rückspiel um ein Ticket für das Turnier in China findet am 13. Juni in Hamburg statt.

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Die deutsche Rekord-Torschützin Grit Jurack

Im ersten Pflichtspiel unter dem neuen Bundestrainer Rainer Osmann wollen die deutschen Handballerinnen heute den ersten Schritt zur WM 2009 in China (5. bis 20. Dezember) machen. Zum Qualifikations-Hinspiel muss die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) in Zajecar bei Gastgeber Serbien antreten (20.00 Uhr), ehe im Rückspiel am 13. Juni in Hamburg (15.45) die Entscheidung über die WM-Teilnahme fällt.

Nicht dabei sind dann allerdings die frühere Welthandballerin Nadine Krause, die eine Nationalmannschaftspause einlegt, sowie Torfrau Sabine Englert (Knieprobleme) und die Langzeitverletzten Stefanie Melbeck und Nora Reiche (beide Kreuzbandriss). "Das sind für uns sehr bittere Ausfälle, die aber nichts an unserer Aufgabe ändern. Wir wollen uns gegen Serbien das Ticket für China sichern", sagt Osmann.

Zuletzt spielte die Mannschaft um Rekord-Torschützin Grit Jurack Ende 2008 bei der EM in Mazedonien gegen Serbien und setzte sich in praktisch letzter Sekunde 32:31 durch. Zur Vorbereitung haben sich Osmann und seine neuen Spielerinnen ins Trainingslager nach Damp begeben. Dort fehlte kurzfristig auch Torfrau Katja Schülke, die wegen eines Infekts und einer Leistenverletzung passen muss.

Dafür sollen die Jungnationalspielerinnen und U20-Weltmeisterinnen Franziska Mietzner (Frankfurt) und Susann Müller (Leipzig) oder andere junge Spielerinnen wie Christine Beier (Frankfurt) und Wiebke Kethorn (Oldenburg) ihre Bewährungsprobe erhalten.

Osmann hatte im April die Nachfolge des zurückgetretenen Armin Emrich angetreten. Zuvor trainierte er die U19-Juniorinnen des DHB.