2009.07.02 Neuss : Mainz 05 auf dem Weg zum "Öko-Klub"

Der FSV Mainz 05 hat mit Entega einen neuen Hauptsponsor für drei Jahre gefunden. Die Rheinhessen wollen mit dem Energieversorger und Ökostromanbieter ein "Öko-Klub" werden.

mby
Der FSV Mainz 05 hat einen neuen Hauptsponsor

Aufsteiger FSV Mainz 05 positioniert sich als neuer "Öko-Klub" der Bundesliga: Fünf Wochen vor dem Start in die kommende Saison hat der Verein einen Energieversorger und Ökostromanbieter (Entega) als neuen Hauptsponsor präsentiert. Nach Angaben des Klubs soll das Ziel der Partnerschaft sein, den Verein zu einem Kohlenstoffdioxid-neutralen Klub und zu einem ökologischen Vorbild für die Region umzugestalten.

Der Vertrag mit dem neuen Sponsor läuft unabhängig von der Ligazugehörigkeit der Mainzer drei Jahre. Das Unternehmen überweist dafür 2,7 Millionen Euro pro Jahr an die Rheinhessen. Zuvor war ein Versicherungskonzern (DBV-Winterthur) fünf Jahre als Hauptsponsor der Mainzer in Erscheinung getreten und zahlte dafür jährlich zwei Millionen Euro.

Regenerative Energien und Klimafreundlichkeit

Laut FSV wird ein unabhängiges Ökoinstitut in den kommenden Monaten einen sogenannten CO2-Fußabdruck des Vereins nehmen, der detailliert aufzeigt, wie viel Kohlenstoffdioxid der Klub derzeit erzeugt. Auf Basis dieser Messung soll ein Maßnahmenkatalog, der ab der Rückrunde umgesetzt werden soll, erarbeitet werden. Schwerpunkte sollen die Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Energien, baulich-technische Maßnahmen und die Überprüfung der Dienstleister auf ihre Klimafreundlichkeit sein.

"Wir haben in vielen Gesprächen einen Haupt- und Trikotsponsor gesucht, der sein Engagement langfristig anlegt und dabei einer Vision folgt", sagte FSV-Präsident Harald Strutz: "Der auf nachhaltige Wirkung ausgelegte Charakter der Kooperation ist uns sehr wichtig, denn er ist ein wichtiger Baustein der vorbildlichen Kontinuität in der Arbeit des FSV Mainz 05."

"Wir schlagen mit Beginn der Saison ein neues Kapitel in der Vereingeschichte auf", meinte FSV-Manager Christian Heidel: "Mit unserer gemeinsamen Strategie zur Förderung regenerativer Energien beschreiten wir in unserer Vermarktung einen beachtlichen innovativen Weg, den wir mit Vorfreude und großem Interesse einschlagen."