2009.07.02 Neuss : Stuttgart fordert zum Auftakt Meister Wolfsburg

Mit dem Kracher zwischen Meister VfL Wolfsburg und dem VfB Stuttgart startet die 47. Saison der Bundesliga am 7. August.

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Der Meister freut sich auf Stuttgart

Armin Veh trifft auf seine Vergangenheit: Der deutsche Meister VfL Wolfsburg und sein neuer Trainer werden die 47. Bundesliga-Saison am 7. August (Freitag, 20.30 Uhr/live in der ARD und bei Sky) mit einem Heimspiel gegen Vehs Ex-Klub VfB Stuttgart eröffnen. Dies gab die Deutsche Fußball Liga (DFL) 36 Tage vor dem Auftakt in die neue Spielzeit am Donnerstag in der Liga-Zentrale in Frankfurt/Main bekannt.

"Für mich ist das ein besonderes Spiel. Ich bin schließlich 2007 mit dem VfB Meister geworden. Viele Spieler von damals sind noch dabei. Ein sehr brisantes Spiel. Ich bin fest davon überzeugt, dass der VfB wieder oben dabei sein wird. Die Mannschaft hat einfach Klasse", sagte Veh.

Bayern zum Auftakt nach Sinsheim

Vehs Kollege Louis van Gaal beginnt sein "Abenteuer Bundesliga" mit Rekordmeister Bayern München bei 1899 Hoffenheim. Meistertrainer Felix Magath muss mit seinem neuen Klub Schalke 04 zum Duell der Altmeister bei Aufsteiger 1. FC Nürnberg antreten. Wie der FCN haben auch die beiden anderen Aufsteiger FSV Mainz 05 (gegen Bayer Leverkusen) und der SC Freiburg (gegen den Hamburger SV) am ersten Spieltag Heimrecht. Die genauen Anstoßzeiten des ersten Spieltags sollen bis spätestens 15. Juli feststehen.

Der "Kern-Spieltag" der Bundesliga, deren kommende Saison am 8. Mai 2010 endet, wird auch in der kommenden Saison mit fünf Parallel-Spielen weiter der Samstag mit der Anstoßzeit 15.30 Uhr sein. Im Regelspielplan bleibt es zudem wie bisher bei einer Begegnung am Freitagabend (20.30 Uhr) sowie zwei Begegnungen am Sonntag, die allerdings nicht beide um 17.00 Uhr, sondern um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr angepfiffen werden. Zudem findet ein Spiel am Samstag um 18.30 Uhr statt. Für diesen Termin kann ein Klub höchstens sechsmal pro Saison (darunter maximal drei Heimspiele) angesetzt werden.

Flexible Spielpläne

Hinzu kommen zwei Ausnahmeregelungen. Unmittelbar im Anschluss an die Abstellungsperioden des Weltverbandes FIFA für Nationalspieler (bis zu sechsmal pro Saison), wird das Freitagsspiel auf Samstag (15.30 Uhr) verlegt. Zudem wird bis zu fünfmal pro Saison nach UEFA-Cup-Wochen das Samstagsspiel, das für 18.30 Uhr terminiert ist, auf Sonntag (17.30 Uhr) geschoben. "Es spricht vieles dafür, dass die neue Saison die Fans auf der ganzen Welt begeistern wird", erklärte der Vorsitzende des DFL-Geschäftsführung, Christian Seifert. Der Funktionär untermauerte seine Thesen mit zahlreichen Rekordzahlen.

So hat die Eliteklasse, die in der vergangenen Saison einen neuen Zuschauer-Weltrekord (durchschnittlich 42.000) aufstellte, in der kommenden Saison die höchste Stadionkapazität (durchschnittlich 46.900) aller Zeiten zu bieten. "Wir hoffen wieder auf eine Auslastung von über 90 Prozent", sagte Seifert. Zudem wurden die TV-Auslandsrechte in 180 Länder verkauft - ebenfalls Rekord.

"Top-Drei in Europa" als Ziel

Seifert hofft zudem auf ein gutes Abscheiden der Klubs, die aufgrund der verkürzten Winterpause nicht mehr zu englischen Wochen in der Bundesliga antreten müssen, im Europapokal: "Es ist absolut realistisch, dass wir nach zwei guten Spielzeiten wieder zu den Top-Drei in Europa gehören."

Der erste Spieltag im Überblick:

VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart

Borussia Dortmund - 1. FC Köln

1. FC Nürnberg - Schalke 04

SC Freiburg - Hamburger SV

Werder Bremen - Eintracht Frankfurt

Hertha BSC Berlin - Hannover 96

FSV Mainz 05 - Bayer Leverkusen

1899 Hoffenheim - Bayern München

VfL Bochum - Borussia Mönchengladbach