2009.07.15 Neuss : Handball-Frauen in schwere WM-Gruppe gelost

Die deutschen Handball-Frauen haben für die WM im Dezember eine schwere Gruppe erwischt. Das Team trifft neben Dänemark und Schweden auch auf Frankreich, Brasilien und Kongo.

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Die deutsche Spielführerin Grit Jurack

Auf die deutsche Frauenhandball-Nationalmannschaft wartet bei der WM in China (5. bis 20. Dezember 2009) eine schwere Vorrundengruppe. Das Team des neuen Bundestrainers Rainer Osmann trifft auf Ex-Weltmeister Frankreich, den dreimaligen Olympiasieger Dänemark sowie Schweden, Brasilien und die Demokratische Republik Kongo.

"Eine wirklich harte Aufgabe"

Das ergab die Auslosung am Mittwoch in der Geschäftsstelle des Weltverbandes IHF in Basel, an der auch die deutsche Spielführerin Grit Jurack teilnahm. Bei der letzten WM 2007 in Frankreich hatte die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) die Bronzemedaille gewonnen.

"Das ist eine wirklich harte Aufgabe, sogar mehr als das", sagte Osmann und blickte bereits nach vorne: "Unser erstes Ziel muss es sein, die nächste Runde zu erreichen. Über die weitere Zielstellung werde ich erst mit der Mannschaft reden. Es hat uns leider wenig genutzt, bei der Auslosung in der ersten Leistungsreihe gewesen zu sein."

In Runde zwei droht Russland

Die WM wird in der chinesischen Provinz Jiangsu ausgespielt. Die jeweils ersten drei Mannschaften der vier Vorrundengruppen erreichen die Hauptrunde. In der zweiten Turnierphase könnte der WM-Dritte Deutschland auf Titelverteidiger Russland treffen.

Wie erwartet erhielt die DHB-Auswahl aus den Leistungsreihen 2 und 3 mit Frankreich und Schweden hochkarätige Gegner. Aus Topf 4 kam in Dänemark die stärkste Mannschaft, der Rekord-Olympiasieger ist nach einer Schwächephase wieder auf dem Weg nach oben. Aus Topf 6 wurde Brasilien gezogen.