2009.07.17 Neuss : Hitze macht DSV-Athleten zu schaffen

Temperaturen um die 35 Grad Celsius machen den DSV-Athleten bei der WM in Rom schwer zu schaffen. Besonders die deutschen Wasserspringer leiden unter der Hitze.

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Die enorme Hitze belastet die Wasserspringer

Die Hitzewelle in Rom mit Temperaturen um die 35 Grad Celsius belastet die deutschen Athleten zu Beginn der Schwimm-WM in Rom. Vor allem die Wasserspringer, die am Freitag den Vorkampf vom Ein-Meter-Brett absolvierten, hatten wegen der stark aufgeheizten Absprungbretter erhebliche Probleme. Einige Athleten klagten bereits über Konzentrationsprobleme und kleinere Brandblasen an den Füßen. Problematisch ist zudem die hohe Luftfeuchtigkeit.

"Der Stadion im Foro Italico ist zwar sehr schön, die Luftzirkulation ist aber nicht gerade ideal, da steigen die Temperaturen leicht auf 40 Grad", erklärte Lutz Buschkow, Leistungssport-Direktor im Deutschen Schwimm-Verband (DSV), auf der Eröffnungskonferenz in Rom.

"Einfach viel trinken"

Die Hitze sorgt zudem für hohe Wassertemperaturen in den Schwimmbecken. "Das ist sicher für Wasserballer nicht ideal, doch die Bedingungen sind für alle dieselben", sagte Wasserball-Bundestrainer Hagen Stamm.

Auf Temperaturen knapp unter 40 Grad Celsius hat sich der Vize-Olympiasieger beim Turm-Synchronspringen, Sascha Klein, im WM-Training auf Mallorca vorbereitet. "Wir kennen diese Hitze. Gegen die hohen Temperaturen kann man wenig tun, einfach viel trinken", sagte Klein.

Für den 327-maligen deutschen Wasserball-Nationalspieler Marc Politze ist die WM derweil eine willkommene Vorbereitung für die nächste Saison. Denn Politze wechselt vom deutschen Serienmeister Spandau 04 Berlin zum italienischen Vizemeister Posillipo Neapel. In der Vesuvstadt werden ihm hohe Temperaturen ebenfalls nicht erspart bleiben.