2009.07.19 Neuss : Chelsea und "Spurs" wollen Beckham

David Beckham zieht es zurück auf die Insel. Laut britischen Medienberichten sind der FC Chelsea und Tottenham Hotspur am Mittelfeldspieler interessiert sein.

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David Beckham könnte nach England zurückkehren

Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack droht beim englischen Pokalsieger FC Chelsea prominente Konkurrenz im Mittelfeld. Nach einem Bericht der englischen Sonntagszeitung Mail on Sunday sollen die "Blues" an einer Verpflichtung von Superstar David Beckham interessiert sein. Der 34-Jährige, derzeit noch beim US-Klub Los Angeles Galaxy unter Vertrag, steht zudem bei Tottenham Hotspur hoch im Kurs.

"Spurs und Chelsea wollen Beckham", titelte die Mail on Sunday. Beckham selbst hatte zuletzt sein Interesse an einer Rückkehr in die Premier League bekundet, da er sich so bessere Chancen auf eine Teilnahme mit der englischen Nationalmannschaft an der WM 2010 in Südafrika ausrechnet. "Ich würde alles dafür tun, um an der WM 2010 teilzunehmen. Deshalb mache ich mir definitiv Gedanken über eine Rückkehr nach England", hatte Beckham erklärt.

Ärger mit Donovan

Nach seinem halbjährigen Gastspiel beim italienischen Traditionsklub AC Mailand und einem anschließenden Urlaub auf den Seychellen war der 110-malige Nationalspieler in der vergangenen Woche in die USA zurückgekehrt. Bei seinem Comeback für LA Galaxy am Donnerstag bei Schlusslicht New York Red Bulls (3:1) hinterließ der Freistoßspezialist allerdings einmal mehr einen eher unauffälligen Eindruck. Zuletzt hatte bereits Beckhams Teamkollege Landon Donovan in seinem Buch die Einstellung des Glamour-Boys beklagt.

Ohnehin rechnet in den Vereinigten Staaten niemand mehr damit, dass Beckham seinen hochdotierten und noch bis 2012 laufenden Vertrag in Los Angeles erfüllt. Auf die Frage, ob er sein Engagement in den USA mittlerweile als Fehler ansieht, meinte Beckham: "Das haben mich schon einige Leute gefragt, und ich habe immer gesagt: "Nein". Man kann erst darüber befinden, ob es ein Fehler war, wenn es vorbei ist. Und noch ist es nicht vorbei..."