2009.07.24 Neuss : Dieckow und Subschinski bleiben ohne Medaille

Nora Subschinski und Katja Dieckow haben bei der WM in Rom eine Medaille im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett verpasst. Die Vize-Europameisterinnen landeten nur auf Platz neun.

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Katja Dieckow (vorn) und Nora Subschinski landeten auf dem neunten Platz

Vorletzte Chance kläglich vergeben, aber Hoffnung auf ein versöhnliches Happy-End: Auch Nora Subschinski und Katja Dieckow legten beim vorletzten Wettkampf der Springer als Neunte vom Drei-Meter-Brett eine Bruchlandung hin. Die letzte Gelegenheit zur WM-Medaille haben Sascha Klein und Patrick Hausding, die als Zweite ins Finale am Samstag vom Turm einzogen.

Die Vize-Europameisterinnen Subschinski und Dieckow waren entsprechend enttäuscht. "Natürlich hatten wir uns mehr erhofft", sagte die Berlinerin Subschinski, ihre Partnerin aus Halle/Saale schüttelte niedergeschlagen den Kopf.

Klein/Hausding mit letzter deutscher Medaillenchance

In Peking hatten die inzwischen zurückgetretenen Heike Fischer und Ditte Kotzian der deutschen Olympia-Mannschaft mit Bronze noch die erste Medaille beschert. Doch davon waren Subschinski/Dieckow mit 262,44 Punkten meilenweit entfernt. Den Titel sicherten sich Guo Jingning/Wu Minxia aus China (348,00) vor den Italienerinnen Tania Cagnotto/Francesca Dallape (329,70) und den Russinnen Julia Pachalina/Anastasia Posdniakowa (310,80).

Die letzte Medaillenchance haben am Samstag (14.00 Uhr) die Europameister und Olympiazweiten Sascha Klein (Aachen) und Patrick Hausding (Berlin). Das Synchronduo zog mit 447,24 Punkten hinter den Chinesen Huo Liang und Lin Yue (480,06) ins Finale ein. "Ich hoffe, dass wir ein bisschen die Ehre der Springer retten können", sagte Klein, der im Einzelwettkampf vom Turm ebenso enttäuschte wie Hausding vom Drei-Meter-Brett.