2009.07.28 Neuss : Baldiges Urteil gegen russische Dopingsünder

Laut IBU-Präsident Anders Besseberg soll in dieser Woche das Urteil gegen die russischen Biathleten Jekaterina Jurjewa, Albina Achatowa und Dimitri Jaroschenko gesprochen werden.

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Jekaterina Jurjewa droht eine Sperre

Der Präsident des Biathlon-Weltverbandes (IBU), Anders Besseberg, erwartet im Dopingfall der russischen Athleten Jekaterina Jurjewa, Albina Achatowa und Dimitri Jaroschenko in den kommenden Tagen das Urteil. "Die Entscheidung wird noch in dieser Woche fallen", sagte der Norweger der russischen Agentur All Sports. Als IBU-Präsident habe er zwar keinen Einblick in die Arbeit der unabhängigen Kommission, aber er habe gehört, dass die Arbeit des Gremiums kurz vor dem Abschluss sei.

Ursprünglich hatte die IBU eine Entscheidung in dem am Rande der WM in Pyeongchang/Südkorea im Februar öffentlich gewordenen Dopingfall bereits für Ende März angekündigt. Wegen Termin-Problemen in der vom deutschen Anwalt Christoph Vedder (Augsburg) geleiteten unabhängigen Anhörungs-Kommission war der Entscheidungstermin immer wieder verschoben worden. Erst nach dem Fazit der Kommission kann die IBU-Exekutive ein Urteil fällen.

Erwartet wird mindestens eine Zweijahres-Sperre für das Trio. Jurjewa und Achatowa haben unterdessen nach eigenen Angaben abseits der aktuellen Mannschaft das Training aufgenommen und bereiten sich in Nowosibirsk in Sibirien auf den Olympiawinter vor.