2009.08.01 Neuss : Pogrebnjak-Wechsel zum VfB in trockenen Tüchern

Der russische Nationalstürmer Pawel Pogrebnjak wechselt von Zenit St. Petersburg zum VfB Stuttgart. Der UEFA-Cup-Sieger von 2008 vermeldete den Transfer als perfekt.

nse
Nach Stuttgart: Pavel Pogrebnjak

Der Transfer des russischen Nationalstürmers Pawel Pogrebnjak von Zenit St. Petersburg zum Bundesligisten VfB Stuttgart ist perfekt. "Der Transfer ist vom Cheftrainer (Dick Advokaat/Anmerk. d. Red.) genehmigt worden", vermeldete der UEFA-Cup-Sieger von 2008 am Samstag auf der klubeigenen Internetseite. Die Schwaben wollten den Abschluss des Wechsels auf SID-Anfrage allerdings noch nicht bestätigen.

Wie VfB-Sprecher Oliver Schraft erklärte, werde der potenzielle Nachfolger von Mario Gomez am Sonntag oder Montag zur sportärztlichen Untersuchung in Stuttgart erwartet. Sollte diese ohne Befund sein, kehre Pogrebnjak zunächst nach St. Petersburg zurück, um die letzten Formalitäten zu klären.

Pogrebnjak soll zehn Millionen Euro kosten

Der 25-Jährige soll zehn Millionen Euro kosten, beim VfB für vier Jahre unterschreiben und dort Nationalspieler Gomez beerben, der für (zunächst) 30 Millionen Euro zu Bayern München gewechselt war. 2007/08 hatte Pogrebnjak als Torschützenkönig im UEFA-Pokal mit zehn Treffern großen Anteil am Triumph seiner Mannschaft.

Für Russland traf Pogrebnjak seit 2006 in acht Länderspielen dreimal. Vor der EM 2008 gehörte er dem Kader der Sbornaja an, doch die Endrunde verpasste er aufgrund einer Knieverletzung. Für Zenit hat er seit 2007 in 54 Ligaspielen 21 Tore erzielt, in der aktuellen Spielzeit war er bei elf Einsätzen viermal erfolgreich.

Mit dem Transfer von Pogrebnjak, der zweiten prominenten Personalie nach Alexander Hleb, sind die Planungen beim VfB allerdings noch nicht abgeschlossen. Angeblich haben sich die Schwaben und Standard Lüttich in der Personalie Milan Jovanovic angenähert. Der Wechsel des serbischen Mittelfeldspielers schien schon geplatzt, weil Lüttich mit etwa acht Millionen Euro eine aus Sicht des VfB zu hohe Ablösesumme gefordert hatte. Jetzt scheint jedoch noch einmal Bewegung in die Sache gekommen zu sein.