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Der Tagesspiegel : Absage ans Modell Kronprinz

Der CDU-Landesvorsitzende Jörg Schönbohm bereitet seineNachfolge vor. Er setzt auf den Wettbewerb der jungen Talente. Petke wird Generalsekretär

Thorsten Metzner

Potsdam. Brandenburgs CDU-Landeschef Jörg Schönbohm stellt personelle Weichen für die Zukunft – und für eine möglichst geordnete Nachfolge: Auf der zweitägigen Klausur des CDU-Landesvorstandes überraschte Schönbohm am Samstag in Potsdam mit einer Personalie: Der bisherige 36-jährige Vizeparteichef Sven Petke wurde am Sonnabend auf Schönbohms Wunsch neuer CDU-Generalsekretär. Er wird Nachfolger von Thomas Lunacek (40 Jahre), der neuer Chef der Landtagsfraktion geworden ist, ebenfalls nach dem Willen des früheren Generals Schönbohm.

Zwar ist Petke, der den Ruf eines innenpolitischen Hardliners hat, in der Union nicht unumstritten, wofür auch das nicht überragende Wahlergebnis spricht: Er erhielt im Landesvorstand in geheimer Wahl 16 Ja-Stimmen, bei drei Nein-Stimmen und drei Enthaltungen. „Doch ein Generalsekretär, der konturenlos und geschmeidig ist, wäre kein Generalsekretär“, kommentierte Schönbohm. Er gehe davon aus, dass Petke – zunächst kommissarisch im Amt – auf dem Wahlparteitag im nächsten Jahr breite Zustimmung der Basis erfahren werden.

Der 67-jährige Parteichef ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass die Personalien strategisch angelegt sind. Er stellte allerdings klar, dass er selbst 2005 erneut als CDU-Chef kandidieren wird – womit er Spekulationen über einen Abtritt im nächsten Jahr zurückwies. „Der Alte bleibt an Bord“, so Schönbohm. Wie lange noch, verriet er zwar nicht. Dennoch ließ er durchblicken, wie er sich den heiklen Generationswechsel vorstellt, ohne das Schicksal eines Erwin Teufel zu erleiden. Er habe ein anderes Modell als Manfred Stolpe, der von Anfang an auf Matthias Platzeck als Kronprinz gesetzt hatte. „Er hatte nur einen“, so der CDU-Chef. Er hingegen baue eine Führungsmannschaft auf, aus der sich in den nächsten Jahren ein mehrheitsfähiger Nachfolger profilieren soll. „Alle können sich warmlaufen“, so Schönbohm. „Man wird sehen, wie es 2007 aussieht.“ Als aussichtsreichster Anwärter gilt bislang Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns, der mit Lunacek und Petke jedoch Konkurrenz bekommt. Auch Kulturministerin Johanna Wanka werden Ambitionen nachgesagt.

Freilich, intern macht man in der Union auch keinen Hehl daraus, dass Schönbohm gar keine andere Wahl hat, als auf ein Team-Modell zu setzen – denn bislang hat sich in der märkischen Union anders als damals bei Stolpe mit Platzeck kein „geborener“ Nachfolger profiliert.

Mit der Petke-Personalie habe Schönbohm zugleich auch ein Signal setzen wollen, um die Unruhe in der Partei nach der Wahlniederlage zu beenden, hieß es. Die Botschaft an die Basis war unmissverständlich. Personalentscheidungen fällt in der Brandenburger CDU immer noch ein einziger Mann: Jörg Schönbohm selbst.

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