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Der Tagesspiegel : Am Ende der Sanierung bleibt noch viel zu tun Stiftung Denkmalschutz möchte weitermachen

08.05.2007 00:00 UhrVon -

Schon jetzt sind 12,5 Millionen Euro verbaut

Das Flanieren macht wieder Spaß. Fast 20 Jahre mussten die Besucher des Strandbads Wannsee darauf verzichten, die Galerien zu benutzen. Jetzt sind sie wieder intakt, und es lässt sich erahnen, was sich die Architekten Richard Ermisch und Martin Wagner dabei gedacht haben, als sie 1930 erklärten, sie hätten die Anlage nicht nur für Badegäste, sondern auch für Sehleute entworfen. Von hier oben, am besten von dem kleinen Balkon, an dem die Schwimmmeister einst verlorengegangene Kinder ausriefen, ist nun wieder die Schönheit der Anlage zu bewundern.

Trotz des kleinlichen Streits zwischen Bäderbetrieben und der Stiftung Denkmalschutz um die Bauarbeiten am Wannsee ist die Sanierung ein Erfolg.

Die vier großen Garderobenhallen mit ihren Sonnendecks und die Promenade sind wieder intakt. Einzig die Duschen, die Wagner und Ermisch einst auf den Sonnendecks errichtet hatten, sind nicht wieder aufgebaut worden. Unten, im Wandelgang, lässt sich erahnen, dass bei der weiteren Sanierung des Strandbad Wannsee noch eine Menge zu tun ist. Es fehlt noch die letzte Asphaltschicht. Jetzt stolpern die Badegäste über behelfsmäßige Schwellen. In dieser Saison wird das auch wohl so bleiben.

Dass am Wannsee noch eine Menge getan werden muss, davon zeugen die Ruine des Strandrestaurants Lido und der sie umgebende Wandelgang, der noch immer ein rostendes Stahlgerippe ist. Die Suche nach einem privaten Investor hatte keinen Erfolg. Auch die Toilettengebäude und das Verwaltungs- und Kassenhaus am Eingang (allesamt vom Architekten Franz Fedler) müssten überholt werden. Insgesamt rechnet Helmut Engel, Geschäftsführer der Stiftung Denkmalschutz Berlin, mit einem weiteren Sanierungsbedarf von etwa sechs bis acht Millionen Euro.

Für die jetzt abgeschlossenen Arbeiten haben Sponsoren und Spender der Stiftung Denkmalschutz rund 6,5 Millionen Euro, die Stiftung Klassenlotterie zwei Millionen und der Senat vier Millionen Euro lockergemacht. Insgesamt 12,5 Millionen Euro sind so zusammengekommen. Die Bäderbetriebe, die den Senatszuschuss verbauen konnten, haben das Geld weitgehend in die Sanierung der unsichtbaren Anlagen gesteckt, wie Wasserrohre und Pumpstationen. Die Stiftung Denkmalschutz hat die Gebäude und die Promenadendecks instand gesetzt.

Dass die Denkmalstiftung großzügig auch den Zuschuss der Berliner Klassenlotterie publizistisch für sich vereinnahmt, ärgert die Stiftung Klassenlotterie. Hans-Georg Wieck, Vorstand der Stiftung Klassenlotterie sagt: „Wir haben zwei Millionen Euro für die Sanierung des Hauses C (mit der Ladenpassage) und die umgebenden Treppen und Wandelgänge ausgegeben.“ Er legt Wert auf die Feststellung, dass dies völlig unabhängig von der Stiftung Denkmalschutz geschehen sei. Die Sanierung birgt also noch mehr Konfliktpotenzial. oew

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