AM STECHLINSEE : Reaktor der DDR

Als erstes wirtschaftlich genutztes Kernkraftwerk der DDR ging die Anlage in Rheinsberg am Großen Stechlinsee 1966 in Betrieb. 1990 wurde das Werk wegen Sicherheitsbedenken stillgelegt und seit 1995 in Verantwortung des Bundes zurückgebaut. Zuletzt hatte im Oktober 2007 der Abtransport des Reaktordruckbehälters ins Zwischenlager bei Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) für Proteste gesorgt. Unklar ist, wie das Gelände genutzt werden soll: Eine industrielle Nutzung ist ausgeschlossen, es liegt im Naturschutzgebiet Stechlin. Spätestens 2013 sollen alle radioaktiven Reste verschwunden sein. Einzelne Gebäude bleiben stehen, zudem ist Infrastruktur vorhanden – Straßen, Wasseranschluss, Heizkraftwerk. axf

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