Aufstiegskampf : Gladbach verteidigt Tabellenführung

Borussia Mönchengladbach ist auf dem Weg in die 1. Bundesliga. Auch der härteste Verfolger, die SpVgg Greuther Fürth, lässt im Aufstiegsrennen nicht locker. Ansonsten macht sich Enttäuschung breit: Freiburg beklagt drei Verletze, Kaiserslautern droht eine Katastrophe.

Borussia Mönchengladbach
Die Mönchengladbacher (v.l.) Patrick Paauwe, Sascha Rösler und Rob Friend bejubeln das 2:0. -Foto: dpa

MünchenZum Auftakt des 23. Spieltags gewinnt der Zweitliga-Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach beim FC Augsburg mit 2:0 (1:0). Damit haben die Gladbacher vier Punkte Vorsprung auf Fürth. Die Fürther stürmen aufgrund des 5:2 (3:1)-Triumphes bei Alemannia Aachen zumindest bis Sonntag auf Platz zwei.

Nach zwei Auswärtsspielen ohne Sieg kehrt Mönchengladbach auch auf fremden Platz wieder in die Erfolgsspur zurück. Sascha Rösler (10.) mit seinem achten Saisontreffer und der bereits 14 Mal erfolgreiche Torjäger Rob Friend (59.) waren vor 20.024 Zuschauern im Rosenaustadion für die Borussen erfolgreich. Der FCA kassierte die zweite Heimniederlage nach der 2:6-Pleite am 1. Spieltag gegen 1860 München und hat nach vier sieglosen Spielen nur noch fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Fürth schießt sich frei

Mit einer eindrucksvollen Vorstellung beendet Fürth sein Mini-Tief von drei Spielen ohne Sieg und untermauert mit dem fünften Auswärtssieg seine Aufstiegsambitionen. Nach dem Gegentor durch Szilard Nemeth (17.) stellten die spielerisch dominierenden Franken vor 17.823 Zuschauern auf dem Tivoli durch Kapitän Daniel Felgenhauer (24.), den Doppelpack von Aleksandar Kotuljak (27./42.) und Martin Lanig (83.) vorzeitig den hoch verdienten Sieg sicher. Nach Aachens zweitem Tor durch Nemeth (88.) gelang Fürths Brasilianer Cidimar noch das 5:2.
 
Kaiserslautern droht ein Drama im Abstiegskampf

Im Abstiegskampf spitzt sich die Situation beim 1. FC Kaiserslautern nach dem torlosen Remis gegen den SC Freiburg weiter zu. Beim spielerisch enttäuschenden Derby vor 21.533 Zuschauern auf dem Lauterer Betzenberg sorgten nur ein Lattenknaller von FCK- Mittelfeldspieler Sebastian Reinert (49.) und das harte Einsteigen der Pfälzer für Aufregung. "Ich bin stinksauer. Was hier abgeht, ist unfassbar", schimpfte Freiburgs Manager Dirk Duffner in der Halbzeit im Abo-Sender  "Premiere". Freiburgs Heiko Butscher musste nach einem Ellbogenschlag von Marcel Ziener in der 31. Minute mit einem Nasenbeinbruch vom Platz, sechs Minuten später humpelte Dennis Aogo nach einer rüden Attacke von Stefan Lexa mit einem Bänderabriss in die Kabine. Kevin Schlitte beklagte nach dem Abpfiff eine Kapselverletzung.

Die Breisgauer warten weiter auf den ersten Auswärtssieg seit mehr als vier Monaten und verpassen den Sprung auf die Aufstiegsplätze.  Der FCK hingegen ist seit dem 28. Oktober vorigen Jahres (2:0 gegen Aue) im heimischen Fritz- Walter-Stadion sieglos. (ml/dpa)