Der Tagesspiegel : Aus der Pelztierfarm in die Freiheit

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Seit rund 70 Jahren lebt der Waschbär (Procyon Lotor) auch in Deutschland. 1934 setzte ein Förster erstmals vier Exemplare am Edersee in Hessen aus.

Die Population im Nordosten Deutschlands allerdings hat ihren Ursprung in Brandenburg. Ende des Zweiten Weltkrieges wurde eine Pelztierzuchtfarm in Wolfshagen im Kreis Märkisch-Oderland durch eine Bombe zerstört. Die überlebenden Waschbären begründeten die heutige Population in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Heimat des Kleinbären ist der nord- und mittelamerikanische Kontinent. Die Kopf- Rumpf-Länge kann bis 85 Zentimeter betragen. Neben pflanzlicher Nahrung (Obst, Getreide, Nüsse) stehen vor allem Fische, Frösche, Kleinsäuger und Eier auf dem Speiseplan. MAT

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